Naturheilkräuter

Pflanzen, insbesondere Naturheilkräuter sind wertvoll und wichtig. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch die Grundlage der Evolution und der Zivilisation. Heilpflanzen – und Kräuter sind seit mehreren Jahrtausenden aus der pflanzlichen und natürlichen Medizin nicht mehr wegzudenken.

In der Vergangenheit wurden Naturheilkräuter genutzt, da an die modernen Arzneimittel noch nicht zu denken war. Die Menschen heilten sich sozusagen selber mithilfe spezieller Naturkräutersorten. Zu nennen wären in erster Linie die Kamille, der Salbei, Johanniskraut oder besonders die Pfefferminze.

Die Kraft der Naturheilkräuter

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichsten Arzneimitteln hierunter fallen zum Beispiel:

  • Kopfschmerztabletten
  • Grippemittel
  • Schlafmittel

Viele dieser chemisch hergestellten Präparate können jedoch mit allerlei Nebenwirkungen aufwarten. Bei dem meisten der Naturheilkräuter sind diese nicht zu erwarten. Daher greifen Menschen heute wieder zu alten Heilpflanzen um unterschiedliche Beschwerden zu lindern oder sogar um sie gänzlich verschwinden zu lassen.

Natürlich gibt es in der heutigen Zeit diverse Krankheiten, die mit Naturheilkräutern nicht behandelbar sind. Eine schwere Erkrankung ist mit Salbei, Kamille oder Johanniskraut nicht zu heilen, dennoch schwören viele Personen auf Heilpflanzen, die seit Generationen in der Familie weitergegeben wurden.

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Naturheilkräuter oft ohne irgendwelche Nebenwirkungen

Naturheilkräuter sind eine willkommene Alternative bei leichten Beschwerden wie Magen – Darm- Erkrankungen, Sodbrennen oder auch Zahnschmerzen. Zudem können sie auch nach Absprache mit einem Arzt als Unterstützung neben herkömmlichen Medikamenten genutzt werden.

Es gilt das Motto: moderne Medikamente und Naturheilkräuter treten nicht in Konkurrenz zueinander auf, sondern können sich partnerschaftlich verbrüdern, damit Personen einer schnelleren Genesung entgegensehen können.

Was sind eigentlich Naturheilkräuter?

Es gibt jede Menge Pflanzen, einerseits wild wachsend, andere wiederum schon kultiviert, die als Naturheilkräuter bekannt sind. Je nach Dosierung oder Zubereitungsart erfüllen sie ihren Verwendungszweck. Des Weiteren kommt es auf den Pflanzenteil an, der verwendet wird.

Im Allgemeinen verstehen Menschen unter dem Begriff Naturheilkräuter, Pflanzenteile, die gesammelt, geerntet und in der Regel getrocknet werden. In der pharmazeutischen Fachsprache sind getrocknete Kräuter, als Drogen bekannt, wobei diese nichts mit harten Drogen wie beispielweise Heroin oder Marihuana gemein haben.

Kräuter können des Weiteren über eine hohe kulinarische Bedeutung verfügen. Sei es zum Verfeinern von Speisen oder um Abwechslung in den Speisplan zu bringen. Naturheilkräuter haben jedoch einen mehr oder weniger hohen Stellenwert, wenn es um gesundheitliche Aspekte geht. Die Pflanzen gehören schließlich nicht umsonst den ältesten Therapiemethoden auf dem gesamten Erdball an. Naturheilkräuter sind weit vor dem Altertum genutzt worden, mittlerweile wurden sogar diverse Studien verfasst, was die positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit betrifft.

Faszination Naturheilkräuter

Schon seit der Steinzeit wurden Tiere beobachtet, die sich an Naturheilpflanzen bedienten. Schnell wurde klar, was ihnen nicht schadet, kann auch für den Menschen von Vorteil sein. Bestimmte Kräuter sind geradezu prädestiniert dazu, gegen ganz spezifische Erkrankungen zu helfen.

In fast allen Naturheilkräutern, die gut duften, sind ätherische Öle zu finden. Diese verflüchtigen sich zwar schnell, zeigen teilweise jedoch eine starke Heilwirkung. Typische Arten, die diese Öle enthalten sind unter anderem:

  • Lavendel
  • Fichte
  • Salbei
  • Thymian

Zudem zeigt eine Anzahl verschiedener Wildkräuter Gerbstoffe auf und nicht zu vergessen, die Bitterstoffe. Letztere sind, wie der Name schon sagt, in der Regel sehr bitter, können sich jedoch aus diesem Grund positiv auf die Verdauung auswirken und auch bei Erkrankungen im Magen – Darm – Trakt zeichnen sie sich bedingt aus. Typische Kräuter mit Bitterstoffen sind:

  • Enzian
  • Löwenzahn
  • Engelwurz
  • Hopfen
  • Schafgarbe

Gerbstoffe hingegen sind zusammenziehend, was bei Geschwüren, Verbrennungen und Entzündungen äußerst hilfreich ist. Gleichermaßen verhelfen diese Stoffe bei Hautpilzen teilweise nicht nur zur Linderung, sondern auch zum völligen Abklingen der meist unangenehmen Symptome. Zu den Naturheilkräutern, die Gerbstoffe beinhalten gehören:

  • Brombeerblätter
  • Frauenmantel
  • Hamamelisblätter
  • Eichenrinde

Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Naturheilkräuter sind:

  • Schleimstoffe
  • Glykoside
  • Saponine
  • Flavone
  • Cumarin
  • Solanine
  • Alkaloide

Warum eigentlich Naturheilkräuter?

Viele Personen denken, dass Naturheilkräuter nur der Luftverbesserung dienen, zum Beispiel, als Duft Öl. Dabei ist die heilende Wirkung schon seit Jahrhunderten nicht nur bekannt, sondern wurde auch praktiziert. Nicht nur die alten Griechen und Römer wussten davon, sondern auch der Arzt Hypokrates erwähnte diese schon in seinen diversen Aufzeichnungen.

Wissenschaftler fanden heraus, dass Naturheilkräuter schon vor bereits mehr als 50.000 Jahren einen hohen Stellenwert bei den Menschen hatten. Sie verwendeten Früchte und Blätter um den Geschmack einer Speise zu verbessern und um sich zu heilen.

Bei uns gewann die Kräuterkunde im 15. Jahrhundert richtig an Bedeutung und zwar zeitgleich mit der Erfindung des Buchdrucks. Plötzlich war die sogenannte „Kräuterfibel“ in aller Munde. Ab dem 19. Jahrhundert fanden Naturheilkräuter nicht mehr so ihren Nutzen, denn die chemischen Wirkstoffe auf dem pharmazeutischen Markt fanden nun ihren Platz in den heimischen Medizinschränken.

Die Renaissance der Naturheilkräuter

Heute werden Naturheilkräuter wieder groß geschrieben, spätestens seit bekannt wurde, dass mehr als 73 Prozent der Deutschen sie nutzen. Hierbei ist es vollkommen egal, ob sie als Küchengewürz, als Duftstoff oder als homöopathisches Mittel Verwendung finden.

In der Regel wird das sogenannte Unkraut ohne groß zu Überlegen in der Mülltonne entsorgt. Dabei sind gerade Gänseblümchen, Vogelmiere und Co. nicht nur wohlschmeckende, sondern auch heilende Wildkräuter. Allerdings sollten Sammler sich auf die Pflanzen beschränken, die ihnen wirklich bekannt sind, denn es besteht nicht selten eine Verwechslungsgefahr.

Anwendungsgebiete und Darreichungsformen

Ob die Naturheilkräuter ihre Wirkung entfalten können, hängt in erster Linie von den enthaltenen Inhaltsstoffen ab. Diese entscheiden maßgeblich darüber, welche Darreichungsform gewählt wird und welche Zubereitungsform in Frage kommt. Falsche Zubereitungsarten beeinträchtigen nicht nur die erhoffte Wirkung, es kann auch schnell dazu kommen, dass Inhaltsstoffe zerstört werden und sogar ganz ihren Nutzen verlieren.

Welche Darreichungsform im Endeffekt als geeignet erscheint hängt von folgenden Eigenschaften ab:

  • die zu entziehenden Inhaltsstoffe
  • das verwendete Pflanzenmaterial (Blätter, Blüten, Rinde, Kraut, Wurzel)
  • der zu erzielenden Wirkung

Bei den Darreichungsformen kann gewählt werden unter:

  • Tee /Aufgüsse
  • Mazerate
  • Tinkturen
  • alkoholische Extrakte
  • Presssäfte
  • Frischpflanzensaft
  • Tabletten
  • Dragees
  • Kapseln

Einige Inhaltstoffe der Naturheilkräuter sind schlecht mit heißem Wasser kompatibel. Das gilt vor allen Dingen für beinhaltete Schleim – und einige Bitterstoffe. Um diese Stoffe zu extrahieren, wird ein Kaltwasserauszug bereitet, der in der Chemie als Mazerat bekannt ist.

Naturheilkräuter und Nebenwirkungen

Bei den meisten Naturheilkräutern sind keine bis mäßige Nebenwirkungen zu erwarten. Andere wiederum sind nicht von allen als verträglich anzusehen. Eine Anwendung sollte aus diesem Grund nicht nur im Vorfeld mit einem Arzt besprochen werden, sondern auch von Langzeitanwendungen ist abzusehen.

Gerade Naturheilkräuter mit einer starken Heilwirkung können unter Umständen auch zu Spätfolgen führen. Allerdings ist bei diesem Thema auf die Dosis hinzuweisen, denn in erster Linie sind Naturheilkräuter eher als guttuend zu beschreiben, als das sie Schaden anrichten könnten.

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