Vitamin D

Vitamin D bezeichnet eine Gruppe wachsähnlicher Stoffe, die in der Haut unter Sonnenlicht-Einstrahlung aus Cholesterin gebildet werden. Der Name Calciferol weist auf ihre kalkbindende Funktion beim Knochenaufbau hin.

Wirkung:

Vitamin D sorgt für das harmonische Zusammenspiel von Kalzium und Phosphor, den beiden wichtigsten Mineralien, die für den Aufbau und die Erneuerung von Knochen und Zähnen gebraucht werden.

Mangelerscheinungen:

können durch eine extrem fettarme Ernährung entstehen oder durch Fettunverträglichkeit bei Leber- und Gallekrankheiten. Weit häufiger aber ist eine Unterversorgung mit UV-Licht. Täglich 10 Minuten genügen für junge Erwachsene, dennoch wird das in unseren Breiten, vor allem im Winter, bei voll Berufstätigen nicht immer erreicht. Bei älteren Menschen nimmt die Geschwindigkeit, mit der Vitamin D in der Haut produziert wird, ab, deshalb ist es für sie besonders wichtig, auch im Winter täglich mindestens eine halbe Stunde dem Tageslicht ausgesetzt zu sein.

Symptome bei Kindern:

  • Rachitis (Knochenverformungen, Zahnfehlstellungen, Schmelzdefekte an den Zähnen)

bei Erwachsenen:

  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Muskelschwäche
  • Knochenerweichung (Osteomalazie)
  • Rachitis (Knochenverformungen, Zahnfehlstellungen, Schmelzdefekte an den Zähnen)

Bedarf:

Normalerweise durch die Vitaminproduktion in der Haut gedeckt. Bei Fett- oder Sonnenunverträglichkeit: 5 Mikrogramm pro Tag. Ein erhöhter Bedarf besteht in der Schwangerschaft und Stillzeit und bei Osteoporose (Knochenschwund). Eine Überdosierung ist möglich und kann rasch erreicht werden, darum ist Vorsicht im Umgang mit Vitamin-D-haltigen Präparaten angezeigt.

Symptome:

Schwäche Übelkeit
Erbrechen Durchfall
Kalkablagerungen in den inneren Organen Nierenschäden

Quellen:

Räucheraal Lebertran
Matjeshering Lachs
Bückling Avocado
Steinpilze Morcheln
Pfifferlinge Rindsleber
Hühnerei
Kategorie: Vitamine
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