Vitamin E

Vitamin E ist eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe von hitzestabilen Ölen.

Wirkung:

Vitamin E schützt den Körper vor “oxidativem Stress”, also der Zerstörung wichtiger biologischer Stoffe – u. a. auch anderer Vitamine – durch aggressive Sauerstoffmoleküle. Da oxidativer Stress auch dazu führt, dass bei der Zellteilung mehr “Fehler” im genetischen Material der neuen Zelle auftauchen, schützt Vitamin E auch vor Krebs und (vorzeitigen) Alterungsprozessen.

Tocopherole sind zudem ein wichtiger Bestandteil der Zellmenbran, von der das reibungslose Zusammenspiel der Körperzellen abhängt. Sie schützen vor Arteriosklerose (Adernverkalkung) und fördern Wundheilung und Narbenbildung.

Mangelerscheinungen

sind bei normaler Ernährung sehr selten. Nur bei einer länger dauernden extrem fettreduzierten Diät (viele “Schlankheitsdiäten”!) kann es zu Mangelerscheinungen kommen, außerdem bei Störungen der Fettresorption, etwa durch Leberschäden, Bauchspeicheldrüsen- oder Galleerkrankungen.

Symptome:

Verdauungsstörungen Allergien
Nerven- und Muskelabbau Nachlassen der Libido (bei beiden Geschlechtern)
Unfruchtbarkeit (bei beiden Geschlechtern) bei Frauen:
Spontanabort (Fehlgeburt)

Bedarf:

12 Milligramm Alpha-Tocopherol = 12 Internationale Einheiten = 12 I.E. Vitamin E pro Tag Der Bedarf ist normalerweise durch die Biotin-Produktion der Darmbakterien gedeckt. Eine Überdosierung ist möglich, aber nur bei extrem hohen Dosen (über 300 Milligramm pro Tag).

Symptome:

Verdauungsstörungen Müdigkeit
Hautentzündungen erhöhte Infektanfälligkeit
erhöhte Blutungsneigung innere Blutungen

Quellen:

v. a. pflanzliche Öle (Distelöl, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, Nussöl) Puter
Leinsamen Paprika

 

Kategorie: Vitamine
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