Auch banaler Schnupfen braucht eine faire Behandlung

„Stell dich nicht so an, es ist doch nur ein Schnupfen!“. Wer seine Umwelt nur noch aus rot verquollenen Augen wahrnimmt, dazu noch unter triefender Nase und dröhnendem Kopf leidet, dem fehlen solche Sprüche gerade noch, schließlich fühlt er sich schon elend genug. Und nicht zu Unrecht: Schnupfen wird vielfach als banal angesehen, kann jedoch ernsthafte Komplikationen nach sich ziehen. Auch „simpler“ Schnupfen sollte daher angemessen behandelt werden.

Krankheit mit Komplikationen

Die Nasennebenhöhlen sind am klassischen Erkältungsschnupfen in aller Regel beteiligt. Doch erst wenn isolierte Symptome wie z. B. heftige Kopfschmerzen auftreten, während der Laufschnupfen fehlt, spricht man von einer Nasennebenhöhlen-entzündung (Sinusitis), von der in erster Linie Erwachsene betroffen sind. Bei Kindern kommt es häufiger zu einer ungenügenden Belüftung des Mittelohres und damit zum Auftreten einer Mittelohrentzündung.

Wird die empfindliche Nasen-schleimhaut z. B. mechanisch oder durch Medikamente geschädigt, ist die Infektabwehr dadurch geschwächt, und es kann zu verschiedenen Verlaufsformen kommen, die chronisch werden können.

Auch Schnupfen kann nervös werden

Beim nervösen Schnupfen handelt es sich um einen Überempfindlich-keitszustand der Nasenschleimhaut mit anfallsartigen Beschwerden durch verschiedene Einflüsse wie Stress, Alkohol, Rauch, Staub, Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie Medikamente. Die Symptomatik ähnelt der des allergisch bedingten Heuschnupfens. Derartige Ereignisse sowie wiederkehrende Infektionen können eine chronische Anschwellung der Nasenschleimhaut mit Behinderung der Nasenatmung, überschießender Schleimproduktion und eingeschränktem Geruchsvermögen zur Folge haben.

Die Nase sitzt nicht gerne auf dem Trockenen

Schnupfen ist also nicht gleich Schnupfen, doch die Therapie gestaltet sich recht einheitlich: Da trockene Schleimhäute die Anfälligkeit gegenüber Krankheitserregern erhöhen, ist Feuchtigkeit besonders wichtig. Schleimhaut befeuchtende Maßnahmen sind neben der Raumluftbefeuchtung und Inhalationen auch befeuchtende Nasentropfen. Dadurch wird zähes Sekret, das die Atmung behindert, verflüssigt und abtransportiert sowie das Abschwellen der Nasenschleimhaut gefördert.

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Das richtige Mittel für anspruchsvolle Nasen

Mittlerweile gibt es in der Apotheke Präparate für besondere Ansprüche der Nase. Diese enthält neben dem abschwellenden Wirkstoff Tramazolin zusätzlich pflegende Substanzen, die den natürlichen Schutzfilm verbessern sowie ätherische Öle, die für ein Frischegefühl sorgen.

Nasensprays sollten maximal über fünf bis sieben Tage verabreicht werden.
Ein Arztbesuch ist unumgänglich:

  • wenn der Schnupfen länger als sieben Tage dauert
  • wenn Schmerzen in den Nasenebenhöhlen auftreten
  • wenn Hals- oder Ohrenschmerzen oder eine Ausbreitung in die tieferen Atemwege hinzukommen (Fieber, Husten, Atembeschwerden etc.)

Die Pflegeversicherung für die Nase

Sicher durch den Herbst und Winter:
Grauer Himmel und stürmischer Wind gehören nun mal zum Herbst/Winter dazu. Schnupfennasen leider auch. Mit einem Schnupfenspray – und vor allem der richtigen Pflege – lässt sich ein Erkältungsschnupfen in der Regel aber gut vertreiben. Wer generell auf die Behandlung eines Schnupfens verzichtet, verlängert die Erkrankung nur unnötig. Zudem können ernstere Erkrankungen wie Nasennebenhöhlen -Vereiterungen die Folge sein. Beim Kauf eines entsprechenden Mittels sollten sie aber unbedingt darauf achten, dass es neben den medizinischen Wirkstoffen auch pflegende Substanzen enthält. Sie sind Balsam für die gereizten Schleimhäute und sorgen dafür, dass sie sich schnell von der Schnupfenviren-Attacke erholen. Mit dieser perfekten Pflege kann die Nase auch ihre Schutzschilde gegen Krankmacher besser wieder regenerieren.

Das reizt Schnupfennasen zusätzlich:

  • Schlecht gelüftete Räume
  • Heizungsluft
  • Zigarettenrauch

So lassen sich laufende Nasen beruhigen:

  • Dampfbäder mit Kamille
  • Spaziergänge an frischer Luft
  • Schnupfenspray mit Extra-Pflege

Wer Watte in den Ohren hat, sollte die laufende Nase stoppen – Schnupfen macht schwerhörig

Schnupfen ist lästig, kann ziemlich auf das Gemüt schlagen und sollte vor allem nicht unterschätzt werden. Denn über 100 Schnupfenviren können nicht nur eine Entzündung der Nasennebenhöhlen und eine Beeinträchtigung des Geruchsinnes, sondern möglicherweise auch eine Verschlechterung des Hörvermögens verursachen. Dabei ist der Druckausgleich beeinträchtigt, und das Hörvermögen eingeschränkt. Abschwellende Nasentropfen schaffen hier Abhilfe.

Schnupfenspray beschwingt das Trommelfell

Durch eine Schleimhautschwellung in der Ohrtrompete bei Schnupfen entsteht eine Belüftungsstörung im Bereich des Mittelohres mit Unterdruck hinter dem Trommelfell oder einem möglichen Flüssigkeitserguss. Dadurch sind die Schwingungsfähigkeit des Trommelfelles und die Bewegungen der Gehörknöchelchen beeinträchtigt, und die Schallübertragung kann nicht mehr optimal erfolgen. Bei dieser Form der Schwerhörigkeit handelt es sich um die so genannte „Schall-Leitungsschwerhörigkeit“. Diese Schallempfindungsstörung wird wie „Watte in den Ohren“ empfunden.

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In diesem Fall ist es wichtig, den Verbindungskanal von der Nase in die Ohren (Tube) zu öffnen, um dadurch die Belüftung des Mittelohrs zu verbessern. Durch Gabe von abschwellenden Nasentropfen kann die Ohrtrompete wieder frei werden, so dass Flüssigkeit von der Mittelohrschleimhaut aufgenommen und die Belüftung des Mittelohres – und damit auch das Hörvermögen – wieder hergestellt werden kann.

Besonders empfehlenswert sind Sprays mit einem Anteil an pflegenden Substanzen wie Glycerol und Povidon, und ätherischen Ölen, weil dies der empfindlichen Nasenschleimhaut zusätzlich gut tut.

Ein Öl für alle Fälle – Auch der Frühjahrsschnupfen freut sich auf kurze Hosen

Die Sonne im Frühling oft überschätzt. Die Sonnenstrahlen haben noch wenig Kraft zum Wärmen, und nur selten sind die Tage im Frühling schon warm genug für Shorts und bauchfreie Tops. Zu leicht angezogen, nass geschwitzt und vom Frühlingswind gekühlt haben Erkältungserreger leichtes Spiel, und Schnupfen und Halsweh sind mögliche Folgen.

Ätherische Tropfen stoppen die verschnupfte Nase

Schnupfen und Co. können am besten auf natürlichem Weg geheilt werden, nämlich mit ätherischen Ölen, wobei sich vor allem ein Destillat aus Pfefferminz-, Cajeput-, Eukalyptus-, Wacholderbeer- und Wintergrün-Heilpflanzen als Hausmittel aus der Apotheke bei Erkältungskrankheiten seit über 70 Jahren hervorragend bewährt hat. Der Wirkstoff Menthol, der in den Tropfen enthalten ist, stellt eine natürliche und nebenwirkungsfreie Alternative zu Antibiotika dar, denn er hemmt das Bakterienwachstum. Der Hauptwirkstoff des Eukalyptusöls, Cineol, wirkt entzündungshemmend. Wacholderbeer-, Wintergrün- und Cajeputöl haben eine desinfizierende, bakterienhemmende und durchblutungsfördernde Wirkung. Olbas Tropfen werden innerlich bei Erkältungssymptomen, Erschöpfung, (nervösen) Magen- und Darmbeschwerden eingenommen. Äußerlich angewandt helfen sie bei Kopf- und Zahnschmerzen, Insektenstichen, Hexenschuss, Muskelkrämpfen, Verstauchungen, Zerrungen und kleineren Wunden.

So hat der Frühjahrsschnupfen keine Chance:

  • viel Bewegung an der frischen Luft
  • der Jahreszeit angepasste Kleidung
  • Bei verstopfter Nase: Gesichtsdampfbäder mit Zusatz von ätherischen Ölen
  • vitaminreiche Ernährung

Pfefferminzöl: krampflösend, schmerzstillend
Cajeputöl: durchblutungsfördernd, schleimlösend
Wacholderbeeröl: mildert Verdauungsbeschwerden
Wintergrünöl: hilft bei Gelenkbeschwerden
Eukalyptusöl: vertreibt Erkältungen

TIPP: Diese Öle gibt es als Kombinationspräparat

Enzyme helfen bei Nasennebenhöhlen-Entzündungen

Frau mit SchnupfenSchluss mit Schnupfen! Enzyme sind die Basis jedes menschlichen, tierischen und pflanzlichen Lebens. Sie halten den Stoffwechsel in Schwung, schützen den Körper vor Krankheitser-regern und stoppen Infektionen. Diese Wirkungen nutzt die moderne Medizin bei der Behandlung einer Entzündung der Nasennebenhöhlen.

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Die Nase ist voll, der Kopf tut weh!

Schnell hat sich aus einem scheinbar harmlosen Schnupfen eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (med. Sinusitis) entwickelt. Durch die Entzündung sind die Schleimhäute in Nase und Nebenhöhlen stark angeschwollen. Diese Schwellung verschließt die Ausgänge der Nebenhöhlen. Der Abtransport des mit Krankheitserregern besetzten Schleims ist blockiert. Das spürt man z. B. durch Druckschmerzen in Stirn und Wangenknochen, die sich beim Bücken verstärken. Damit die Beschwerden nicht chronisch werden, muss die akute Entzündung konsequent behandelt werden. Hier hat sich eine Behandlung mit Enzymen bewährt.

Von der Natur zur Wissenschaft

Der Ursprung der Enzymtherapie liegt in der Erfahrungs-Heilkunde. So verwendeten z.B. die Indianer in Mittel- und Südamerika enzymhaltige Pflanzen wie die Ananas zur lokalen Wundbehandlung. Durch die moderne Biochemie ist es gelungen, die Abläufe der Enzymwirkung größtenteils zu entschlüsseln. Das durch Studien am besten untersuchte Enzym stammt aus der Ananaspflanze: das Bromelain. Gegen die Entzündung der Nasennebenhöhlen entfaltet eine Enzym-Therapie seine umfassende 3-fach-Wirkung.

Das hilft, das heilt, das löst den Schleim

Die Wirkung der Enzym-Therapie zeigt sich dadurch, dass die Schleimhäute abschwellen, die Entzündung zurückgeht und der zähe, festsitzende Schleim gelöst wird. Die Zugänge zu den Nasennebenhöhlen öffnen sich und der Schleim kann abfließen. Viren und Bakterien werden aus den Atemwegen ausgespült. Die Heilung setzt ein. Selbst, wenn die Entzündung chronisch ist und eine Behandlung mit Antibiotika nötig wird, unterstützen Enzyme die Heilung maßgeblich.

Frei durchatmen!

Enzyme bekämpfen natürlich:

  • lösen den zähen Schleim
  • lassen Schleimhäute abschwellen
  • lindern Entzündungen und fördern die Heilung

Natürliche Schnupfenheiler:

  • Trinken Sie Tees aus Kamille, Thymian und Fenchel: machen die Nase frei
  • Würzen Sie mit Knoblauch und Cayenne-Pfeffer: lässt die Schleimhäute abschwellen
  • Pflegen sie die wunde Nasenhaut mit Salben aus Arnika und Ringelblume
Kategorie: News
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