Osteoporose – Knochenschwund

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die durch verminderte Knochenmasse und gestörte Knochenzusammensetzung gekennzeichnet ist und infolge dessen zu erhöhter Knochenbrüchigkeit führt. In Deutschland sind schätzungsweise 6 bis 8 Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt. Viele merken es gar nicht, denn der Knochenschwund tut nicht weh – zumindest solange, bis es zum Knochenbruch kommt. Hauptmerkmal der Osteoporose ist eine verminderte Festigkeit des Knochens, die dazu führt,

dass der Knochen schon bei leichten Belastungen bricht. Typisch sind Brüche der Wirbelkörper, des Oberschenkelhalses oder des Unterarmes. Man sollte deshalb mit der Behandlung der Osteoporose nicht warten, bis ein Knochenbruch eingetreten ist. Je früher man mit der Therapie bzw. Vorsorge beginnt, umso größer sind die Erfolgsaussichten. Aber auch eine fortgeschrittene Osteoporose ist kein Grund, alle Hoffnung aufzugeben. Eine schwere Osteoporose lässt sich zwar nicht heilen, man kann aber die Beschwerden lindern und die Knochenfestigkeit erhöhen.

Osteoporose: Ursachen/Risikofaktoren

Der Knochen ist ein lebendes, stoffwechselaktives Organ. Die Knochensubstanz besteht zum größten Teil aus Calcium und Phosphaten. Außerdem sind Fluoride, Carbonate und Magnesium wesentlich am Knochenaufbau beteiligt. Darüber hinaus gehören Wasser und organische Stoffe, sowie in geringen Mengen Eisen, Natrium, Kalium und Chlor zur Knochensubstanz.

Ständig wird Knochensubstanz durch Fresszellen (Osteoklasten) abgebaut und durch spezielle Bildungszellen (Osteoblasten) wieder aufgebaut. Das Wechselspiel von Knochenaufbau und Knochenabbau wird von Hormonen, aber auch durch die Beanspruchung des Knochens reguliert, wobei in Ruhe der Knochenabbau, bei Belastung der Aufbau überwiegt. Der ständige Umbauprozess dient der Anpassung des Skeletts an wechselnde mechanische Belastungen.

Das Hormon Calcitonin ist ein Schilddrüsenhormon, das den Calcium- und Phosphatblutspiegel regelt. Es hemmt die Feisetzung von Calcium und Phosphaten aus den Knochen und fördert gleichzeitig deren Einlagerung in die Knochensubstanz. Zusätzlich fördert Calcitonin in der Niere u. a. die Ausscheidung von Calcium und Phosphaten. Die Produktion von Calcitonin im Körper wird über den Calcium-Blutspiegel geregelt. Die Zunahme des Calcium-Blutspiegels führt zur Calcitoninfreisetzung durch den Körper.

Ein weiteres Hormon, das den Blutspiegel von Calcium und Phosphaten reguliert, ist das Parathormon, ein Nebenschilddrüsenhormon. Das Parathormon aktiviert die Osteoklasten, sodass es zu einer stärkeren Freisetzung von Calcium und Phosphaten aus der Knochensubstanz kommt. Darüber hinaus fördert es gemeinsam mit Vitamin D die Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Schließlich hemmt es die Phosphataufnahme aus den Nieren, sodass Phosphate vermehrt im Harn ausgeschieden werden. Dies hat zur Folge, dass im Blut mehr Calcium und weniger Phosphat zur Verfügung stehen, wodurch zum Aufbau von Knochensubstanz die Baustoffe, in diesem Fall die Phosphate, fehlen.
Man kann das Parathormon daher in Bezug auf seine Wirkung auf den Calciumblutspiegel als Gegenspieler des Calcitonins bezeichnen. Während Calcitonin den Calciumblutspiegel senkt, steigert das Parathormon den Calciumblutspiegel. Im gesunden Organismus sorgt ein Gleichgewicht der Wirkungen beider Hormone für einen gleichbleibenden Calciumblutspiegel. Im Bezug auf die Phosphate unterstützen sich die beiden Hormone in ihrer Wirkung, indem beide die Ausscheidung der Phosphate durch die Niere fördern.

Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphaten und wirkt somit steigernd auf den Calcium- und auf den Phosphatblutspiegel. Gleichzeitig vermindert es Ausscheidung von Phosphaten in der Niere. Damit sorgt Vitamin D für die Bereitstellung der Stoffe für den Knochenaufbau. Somit Vitamin D unterstützt sodie Wirkung des Parathormons zur Steigerung des Calciumblutspiegels. Aber es hemmt die Wirkung von Calcitonin und Parathormon in ihrer Wirkung auf den Phosphatblutspiegel.
Auch die weiblichen Sexualhormone, die Östrogene und Gestagene, fördern die Einlagerung von Calcium in den Knochen. Dies erklärt, weshalb die Veränderung des Hormonspiegels von Frauen in den Wechseljahren Osteoporose begünstigen können.

Wird dieses komplexe Gleichgewicht gestört, hat es Auswirkungen auf die Knochensubstanz. Ursachen der Osteomalzie – das ist eine Mineralisationsstörung des Skelettsystems – sind Störungen des Phosphatstoffwechsels (z.B. bei einer chronischen Nierenfunktionsstörung) oder Störungen des Vitamin D – Stoffwechsels.

Die Knochenmasse insgesamt nimmt bis zum 35. Lebensjahr zu. Die erreichte maximale Knochenmasse eines Menschen hängt von der erblichen Veranlagung, der Ernährung (Calcium und Vitamin D) und der körperlichen Aktivität ab. Nach dem 35. Lebensjahr verliert jeder Mensch langsam an Knochenmasse. Jährlich schwinden etwa 1 bis 1,5% Knochenmasse. Bis zum 70. Lebensjahr hat sich die Knochenmasse um ein Drittel vermindert. Das ist jedoch noch nicht krankhaft.

Erst wenn der Knochenschwund deutlich stärker als normal ausgeprägt ist – bedingt z.B. durch die Wechseljahre – liegt eine Osteoporose vor. Ausführlichere Informationen über das menschliche Skelett und den Knochenaufbau finden Sie hier in unserer Rubrik “Der Mensch”.

Es gibt zahlreiche Risikofaktoren, die das Auftreten einer Osteoporose begünstigen. Zu den wichtigsten gehören:

  • Calciumarme Kost
  • Erbliche Veranlagung
  • Wechseljahre
  • Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen
  • Bewegungsmangel
  • Schlanker Körperbau
  • Starkes Rauchen
  • Fortgeschrittenes Alter

Darüber hinaus können auch bestimmte Erkrankungen (z.B. Schilddrüsen-Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Krebs) sowie die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Kortison, Abführmittel) das Osteoporose-Risiko erhöhen.

Krankheitsbild

Die Osteoporose ist durch eine Verminderung der Knochenmasse gegenüber der alters- und geschlechtsentsprechenden Norm gekennzeichnet, die mit einer erhöhten Knochenbrüchigkeit einher geht. Zur genaueren Charakterisierung des Krankheitsbildes bei Erkrankungen die mit einer Verminderung der Knochenfestigkeit einhergehen, gibt es mehrere Bezeichnungen: Unter Osteopenie versteht man die Abnahme des Knochengewebes. Üblicherweise wird der Ausdruck Osteopenie als Oberbegriff für Osteoporose und Altersatrophie, d.h. normalem, dem Alter entsprechendem Knochenverlust, verwendet. Weiterhin von der Osteoporose abzugrenzen ist die Osteomalazie, für die eine erhöhte Weichheit und Verbiegungstendenz der Knochen typisch ist, die auf mangelnden Einbau von Mineralstoffen in die Knochensubstanz zurückgeführt werden kann.

Die Osteoporose macht keine Beschwerden – zumindest solange bis ein Knochen bricht. Das erste Zeichen der Osteoporose ist daher meist ein Knochenbruch. Typisch sind Brüche von Wirbelkörpern bei normaler Belastung, z.B. beim Heben. Häufig sind auch Brüche des Oberschenkelhalses (Hüftnähe) oder des Unterarms nach leichten Stürzen. Diese Brüche sind nicht nur schmerzhaft, sondern können insbesondere bei älteren Menschen die Lebensqualität und Lebenserwartung beeinträchtigen.

Bei weit fortgeschrittener Osteoporose, wenn mehrere Wirbelkörper-Brüche vorliegen, verformt sich die Wirbelsäule. Es kommt zur Abnahme der Körpergröße und zum sogenannten “Witwenbuckel”, der heftige Rückenschmerzen und Atembeschwerden verursachen kann.

Auswirkungen

Die Osteoporose ist eine Erkrankung, die durch die verminderte Festigkeit des Knochen das Risiko von Knochenbrüchen erhöht. Diese wiederum führen zu Schmerzen und erheblichen Problemen im täglichen Leben. Die Einschränkung der Beweglichkeit kann bei den überwiegend älteren Betroffenen die Selbständigkeit gefährden und im schlimmsten Fall eine Übersiedelung ins Altersheim notwendig machen. Aber auch “kleine Probleme” wie die schlechte Passform der Kleidung bei einer verkrümmten Wirbelsäule machen das Leben schwer. Nicht zu unterschätzen ist zudem das Risiko älterer Menschen, an den Folgen eines Osteoporose-bedingten Knochenbruchs zu versterben.

Erkennung/Untersuchungen

Grundlage der Erkennung einer Osteoporose ist die Osteodensitometrie, d.h. die Messung der Knochendichte. Dazu gibt es verschiedene Verfahren. Die Strahlenbelastung ist vergleichsweise gering. Die Ergebnisse der Messung mit verschiedenen Methoden sind nicht miteinander vergleichbar. Ein Röntgenbild des Knochens allein reicht selbst bei fortgeschrittener Osteoporose nicht für die exakte Diagnose einer Osteoporose aus.

Therapie

Ziel der Behandlung einer bestehenden (manifesten) Osteoporose ist es, Schmerzen und Beschwerden zu beseitigen sowie das Risiko von Knochenbrüchen zu verringern.
Das Bruch-Risiko wird gesenkt, indem man den Knochenabbau bremst bzw. Knochenmasse aufbaut.

Einen dauerhaften Erfolg erzielt man jedoch nur durch eine Anregung des Knochenaufbaus. Der Erfolg der Maßnahmen kann anhand der Knochendichte sowie verschiedener Knochenstoffwechsel-Marker kontrolliert werden. Grundlage der Behandlung ist die ausreichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D. Zusätzlich werden noch Medikamente gegeben, die den Knochenaufbau fördern bzw. den Knochenabbau hemmen.

Stimulation des Knochenaufbaus

Die einzigen Medikamente, welche die Knochen-Neubildung anregen, sind Fluoride. Fluoride stimulieren die Knochenzellen, die für die Knochen-Neubildung zuständig sind (Osteoblasten). Eine Fluoridtherapie mit 15 – 20 mg bioverfügbarem Fluorid pro Tag führt zu einem Zuwachs der Knochendichte. Eine begleitende Behandlung mit Calcium, das den neu gebildeten Knochen stabil macht, ist unabdingbar. Unter einer solchen Calcium-Fluorid-Behandlung kommt es zur Zunahme der Knochenmasse.

Hemmung des Knochenabbaus

Calcium, die weiblichen Geschlechtshormone (link), das Hormon Calcitonin sowie Bisphosphonate hemmen direkt oder indirekt die Zellen, die für den Knochen-Abbau zuständig sind (Osteoklasten). Weit verbreitet sind die sogenannten Bisphosponate bei der Behandlung der Osteoporose, von denen zahlreiche Vertreter erhältlich sind. Häufige Beispiele aus der Praxis sind das Etidronat (Didronel®), ein Alkyl-Bisphosphonat, das zyklisch gegeben wird (14 Tage 400 mg pro Tag + 76 Tage 500 mg Calcium), und das Alendronat (Fosamax®), ein Amino-Bisphosphonat, das kontinuierlich in einer Dosis von 10 mg pro Tag gegeben wird.
Calcitonin ist als Zäpfchen, Injektion oder Nasenspray im Handel und wird aufgrund des schmerz-lindernden Nebeneffektes meist bei frischen Knochenbrüchen eingesetzt.
Bei Frauen in den Wechseljahren werden ergänzend weibliche Sexualhormone (Östrogene) zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose genutzt.

Bewegung

Regelmäßige Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Osteoporose-Vorsorge und -Behandlung, denn Bewegung fördert den Knochenaufbau. Empfehlenswert ist gezieltes Training der Bauch- und Rückenmuskulatur, da die Wirbelsäule die Hauptrisikoregion der Osteoporose darstellt. Die Stärkung der Muskelkraft und Geschicklichkeit insgesamt beugt gerade bei älteren Menschen Stürzen vor. Bewährt hat sich hier spezielle Gymnastik in Osteoporose-Selbsthilfegruppen.

Vorsorge

Menschen, die aufgrund verschiedener Risikofaktoren Osteoporose-gefährdet sind bzw. deren Knochenmasse bereits deutlich erniedrigt ist, sollten rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen ergreifen, z.B. auf eine ausreichende Zufuhr von Calcium und Vitamin D achten, sich regelmäßig bewegen und evtl. in den Wechseljahren, die fehlenden weiblichen Geschlechtshormone medikamentös ersetzen.

Calcium

Calcium ist die Grundlage jeder Osteoporose-Behandlung. Reicht die über die Ernährung zugeführte Calciummenge nicht aus – was bei Vorliegen einer Osteoporose meist der Fall ist – muss Calcium als “Medikament” zugeführt werden. Empfohlen werden pro Tag 500 bis 1000 mg. Es stehen verschiedene Präparate (Schluck- und Kautabletten, Brausetabletten, Trinkampullen) zur Verfügung. Für die Dosierung ist der Milligrammgehalt an Calcium-Ionen (pop-up Elektrolyte) entscheidend. Manche Hersteller geben die Dosierung als Milligramm der enthaltenden Calciumsalze an. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten müssen beachtet werden, da die Calciumaufnahme durch manche Stoffe beeinflusst wird.

Milchprodukte enthalten viel Calcium. Günstig sind auch grünes Gemüse (Fenchel, Grünkohl, Bohnen, Brokkoli), Obst (Brombeeren, Johannisbeeren, Himbeeren), Kräuter und Nüsse. Koffein, Alkohol, Coca-Cola und ein Zuviel an Eiweiß und Kochsalz stören dagegen die Calciumaufnahme. Weitere Informationen zu Calcium finden Sie unter dem Thema Mineralstoffmangel.

Calicumgehalt üblicher Verzehrportionen von Milchprodukten zur Abschätzung der mittleren Calciumzufuhr

Milch/Milchprodukt Menge (ca.) Calciumgehalt (mg)
1 Tasse/Becher Milch (Vollmilch, fettarme Milch, Buttermilch)

150 ml

180

1 Portion Milch zum Müsli

100 ml

120

Milchzusatz zu 3 Tassen Kaffee/Tag (nicht Sahne)

60 ml

70

1 Portion Quark (z.B. als Brotaufstrich)

35 g

30

1 Portion Quarkspeise oder Milchpudding (Dessert)

150 g

130

1 Becher Joghurt

150 g

220

1 Portion Käse für 1 Scheibe Brot (z.B. Emmentaler 45% Fett i. Tr.)

40 g

400

Vitamin D

Vitamin D ist notwendig für die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung. Ein Vitamin-D-Mangel tritt bei abwechslungsreicher Ernährung und regelmäßiger, nicht übermäßiger Sonnenexposition mormalerweise nicht auf. nach den ersten beiden Lebensjahren ist lediglich im höheren Alter ein Vitamin-D-Mangel ein Problem. Durch Genuss von Fischprodukten kann die Vitamin-D-Versorgung gezielt verbessert werden.
Menschen mit Osteoporose bzw. die Osteoporose-gefährdet sind, wird in der Regel die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten (Dosierung: 500 – 1000 IE Vitamin D) empfohlen bzw. verordnet.

Weibliche Geschlechtshormone (Östrogen)

Östrogen wird in den Eierstöcken gebildet und spielt für das Gleichgewicht von Knochenabbau und Knochenaufbau eine wichtige Rolle. In den Wechseljahren fällt der Östrogenspiegel ab, es kommt zu einem Überwiegen des Knochenabbaus. Die äußerliche Zufuhr von Östrogenen wirkt dem Knochenabbau entgegen. Bei Frauen ohne Gebärmutter können Östrogene allein angewandt werden, bei Frauen mit Gebärmutter muss aufgrund eines erhöhten Risikos von östrogen-induziertem Gebärmutterkrebs, Östrogen mit dem weiblichen Geschlechtshormon Gestagen kombiniert werden. Eine neue Substanzgruppe, die SERMs (Selektive Östrogen Rezeptor Modulatoren), haben eine östrogenartige Wirkung, ohne das Krebs-Risiko zu steigern.

Häufige Fragen

Wie hoch ist das Risiko einer Osteoporose bei erblicher Veranlagung?
Die erbliche Veranlagung ist ein wichtiger Risikofaktor für eine Osteoporose. Frauen, die eine solche Veranlagung haben, sollten auf eine ausreichende Calciumzufuhr achten, und in den Wechseljahren auch die Möglichkeit der Vorsorge durch Einnahme weiblicher Geschlechtshormone in Betracht ziehen.

Welche Möglichkeiten der Calciumzufuhr bestehen bei Milchallergie?
Menschen mit Milchallergie kann die Zufuhr von grünem Gemüse, Beeren und Nüssen empfohlen werden. Auch die Einnahme von Calciumpräparaten kann sinnvoll sein.

Ist die Gabe von Östrogen-Präparaten auch im höheren Alter sinnvoll?
Ja, auch im fortgeschrittenen Alter nach den Wechseljahren wirken Östrogene dem Knochenabbau entgegen.

Wie häufig muss eine Knochendichtemessung durchgeführt werden?
Bei Menschen mit normaler Knochendichte ohne stark ausgeprägte Gefährdung reicht eine Kontrolle alle 5 Jahre. Bei Patienten, die unter einer Osteoporose-Therapie stehen, muss die Knochendichte häufiger, gegebenenfalls jährlich kontrolliert werden.

Ist die Osteoporose heilbar?
Eine fortgeschrittene Osteoporose ist nicht heilbar, d.h. der ursprüngliche Zustand des Knochens kann in der Regel nicht wieder hergestellt werden. Es kann jedoch Knochenmasse aufgebaut werden, was die Knochenbrüchigkeit vermindert. Schmerzen können mit entsprechenden Medikamenten gelindert und Einschränkungen der Beweglichkeit mit Gymnastik gebessert werden.

Wie lange muss eine Osteoporose-Behandlung durchgeführt werden?
Im allgemeinen gilt, dass eine Osteoporose-Behandlung mehrere Jahre durchgeführt werden muss. Fluoride beispielsweise werden im Regelfall 3-5 Jahre angewandt. Wenn sich der Zustand des Knochens deutlich gebessert hat, können die Medikamente unter ärztlicher Kontrolle probeweise abgesetzt werden.

Wichtige Adressen

Osteoporose eV Bundesselbsthilfeverband
Kirchfeldstr. 149
40215 Düsseldorf
Tel.: 0211/319165
FAX: 0211/332202
E-mail: info@habicht.de

Kategorie: Krankheiten
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