Mariendistelextrakt schützt die Leber

Im Laufe eines Lebens leistet die Leber eine wahrlich ungeheure Stoffwechselarbeit. Neben der Bildung und Absonderung der Gallenflüssigkeit hat sie den gesamten Verdauungsstoffwechsel und eine Vielzahl von „Entgiftungsreaktionen“ zu bewältigen. Arzneimittel, Alkohol, Bestandteile des Tabakrauches und sonstige Stoffe, die dem Organismus nicht zur Energiegewinnung dienen, werden zunächst in Leberzellen aufgenommen, enzymatisch verändert und in ausscheidungsfähige ungiftige Produkte umgewandelt. Danach werden sie wieder an das Blut oder in den Dünndarm abgegeben und können mit der Gallenflüssigkeit über den Dünndarm, über die Niere oder über die Atemluft der Ausscheidung zugeführt werden. Dabei unterscheidet sich die Leber von allen anderen Organen dadurch, dass sie sich selbst nicht durch Schmerzen bemerkbar machen kann. Die Leber kann nicht signalisieren, dass sie Hilfe braucht. Vermutlich gibt es gerade deshalb mehr als fünf Millionen Deutsche, die an Leberschäden leiden.

Mit einem Gewicht von etwa 1.500 Gramm ist die menschliche Leber unser größtes und bei weitem wichtigstes Organ. Die Leber ist funktionell zwischen Verdauungsapparat und Kreislauf geschaltet und wird zu rund zwei Dritteln mit nährstoffreichem Blut aus dem Verdauungstrakt versorgt.

Und wie arbeitet die Leber?

Die zu verarbeitenden Stoffe gelangen über spezielle Eintrittspforten an den Zellaußenwänden in die Leberzellen hinein. Dabei können giftige Stoffe die Leberzellen zerstören. Normalerweise ist das unproblematisch, denn die Leber besitzt die Fähigkeit, zerstörte Zellen kurzfristig durch neue zu ersetzen. Treten jedoch solche Leberzellengifte, wie Alkohol, Benzin(dämpfe) und giftige [Pilz-]Eiweiße, zu massiv auf, so ist die natürliche Leberzellenerneuerung überfordert. In der Leber bildet sich dann Narbengewebe und schließlich kann sich eine Leberverhärtung und –schrumpfung („Leberzirrhose“) einstellen. Wird die Leber andererseits mit Stoffen überfordert, die sie normalerweise problemlos bewältigen kann, so tritt eine Leberstoffwechselentgleitung ein. Beim Alkoholmissbrauch beispielsweise steht der Leber die erforderliche Energie zum Abbau der Übermenge Alkohol nicht zur Verfügung. Der Abbau erfolgt unvollständig. Wird Alkohol regelmäßig konsumiert, lagert die Leber zusätzliche Energiereserven ein. Die Folge ist eine Verfettung von Leberzellen. Sind mehr als die Hälfte der Leberzellen verfettet, liegt eine Fettleber vor.

Nehmen Sie Ihre Leber in Schutz

Bei rechtzeitiger Anwendung geeigneter Leberschutz-medikamente und einer sinnvollen Umstellung der Ernährung kann eine fortscheitende Leberschädigung aufgefangen werden. Eine „lebergerechte“ Ernährung schließt keine Nahrungsmittel aus. Sinnvoll ist jedoch eine Beschränkung der täglichen Fettaufnahme auf weniger als 30 % der Gesamtenergiezufuhr und eine tägliche Eiweißaufnahme von zwischen 0,7 und 1,0 g pro kg Körpergewicht. Alkohol sollt gemieden oder zumindest reduziert werden. Auf eine ausreichende Vitamin- und Ballaststoffaufnahme ist zu achten. Man sollte versuchen, die eigenen Essgewohnheiten so zu verändern, dass mehrmals täglich kleine Portionen verspeist werden, anstatt einmal eine Riesenportion. Daneben kann man regelmäßig Leberschutzmedikamente einnehmen.

Pflanzenkraft für die Leber

Ein wirksames und inzwischen gut erforschtes Leberschutz-Medikament rein pflanzlichen Ursprungs wird seit mehr als 150 Jahren erfolgreich eingesetzt. Es ist der Inhaltsstoff Silymarin aus den Früchten der Mariendistel. Zahlreiche Untersuchungen belegen die Leberschutzwirkung von Silymarin. Es verhindert die Zerstörung von Leberzellen und wirkt der Leberverfettung entgegen. Selbst bei schwersten Lebergiften, wie beispielsweise den hochgiftigen Eiweißen des Knollenblätterpilzes, kann Silymarin die tödliche Gefahr mindern. Das Geheimnis von Silymarin liegt in seiner Wirkweise. Es wirkt unmittelbar auf die Eintrittspforten der Leberzellen. So wird das Eindringen von giftigen Substanzen unterbunden. Doch nur bei rechtzeitiger Anwendung kann Silymarin mögliche Leberschädigungen verhindern helfen.

Wie erkennt man einen Leberschaden?

Erste Anzeichen beginnender Leberfunktionsstörungen sind Müdigkeit und Schlappheit, Konzentrationsschwäche, Stimmungslabilität, gerötete Handflächen und Druck- oder Völlegefühl im rechten Oberbauchbereich. Der Arzt kann außerdem erhöhte Leberwerte feststellen. Setzt man jetzt ein silymarinhaltiges Leberschutz-medikament ein, so kann sich Schlimmeres in vielen Fällen noch verhindern lassen. Silymarinhaltige Mittel zum Leberschutz erhalten Sie in Ihrer Apotheke..

Unsere Experten sind für Sie am Telefon
Wenn Sie wissen möchten, was Sie für ihre Leber tun können, rufen Sie unsere Experten an:

  • Dr. Roland Kaske,
    Präsident des Kuratoriums Therafit
    für ganzheitliche Gesundheit,
  • Dr. Astrid Heinl, Gesundheitsexpertin.

Am 12.05.2004 stehen Ihnen diese Spezialisten
zwischen 15 und 17 Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung.
Rufen Sie an unter der Telefonnummer 0800 – 375 27 53,
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