Magnesium – Wenn Wadenkrämpfe die Nächte zur Hölle machen

Aufgrund der Symptome wie Verhärtung der Wadenmuskulatur, erheblicher Bewegungsein-schränkung und messerstichartigem Schmerz ist die Diagnose relativ einfach. Allerdings sollten vom Arzt andere Leiden wie Thrombosen, Nerven- oder Stoffwechselerkrankungen ausgeschlossen werden. In aller Regel bekommt ein ansonsten gesunder Mensch bei der Diagnose Wadenkrampf Magnesium verschrieben.

Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff

und wichtig für den gesamten Organismus. Insgesamt ist dieser Stoff für die Funktion von über 300 Enzymen verantwortlich, er dient der Stabilisierung von Zellwänden und Eiweißen, außerdem trägt Magnesium genauso wie Kalzium zur Festigkeit der Knochen bei. Magnesium hat aber noch andere Vorteile. Es wirkt beruhigend bei Stress, dämpft die Erregbarkeit und kann auf diese Weise auch Kopfschmerzen mindern.

Ab dem 16. Lebensjahr sollten Erwachsene etwa 300 bis 400 mg Magnesium täglich aufnehmen, Kinder und Jugendliche rund 120 bis 300 mg. Männer haben wegen der größeren Skelettmasse einen etwas höheren Bedarf. Schwangere benötigen rund 350 mg, Stillende rund 390 mg Magnesium. Auch Sportler, die aufgrund ihrer Aktivität stark schwitzen, brauchen viel von diesem Mineralstoff. Sie alle sollten regelmäßig Magnesium zu sich nehmen. Erhältlich sind die Präparate in Form von Brausetabletten oder besonders praktisch beim Sport und auf Reisen als Lutschtabletten. Während der Anwendung kann es gelegentlich zu weichem Stuhl kommen, ansonsten ist Magnesium gut verträglich. Seit Astrid F. regelmäßig ihre Magnesium-präparate einnimmt, sind ihre Wadenkrämpfe so gut wie verschwunden.

Interview mit Professor Vierling

Professor Wolfgang Vierling ist Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie in München.
NEUE WELT: Sollte man Magnesium vorbeugend einnehmen, nach Bedarf oder Absprache mit dem Arzt?
Professor Vierling: Wer unter nächtlichen Wadenkrämpfen leidet, sollte Magnesium vorbeugend einnehmen. Bei Herz-Rhythmusstörungen empfiehlt sich eine Dauereinnahme. Bei anderen Krankheiten sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Die ideale Menge liegt bei 300 mg pro Tag. Angst vor einer Überdosierung braucht keiner zu haben, denn das überflüssige Magnesium wird einfach ausgeschieden.
In welcher Form wird Magnesium am besten vom Körper verwertet?
Lösen Sie Brausetabletten oder Granulat in Wasser auf, das kann der Körper gut aufnehmen.
Wie stellt der Arzt einen Mangel fest?
Der Bluttest ist eine Möglichkeit, einen Magnesiummangel feststellen, aber nicht immer eindeutig. Zeichen für eine Mangelerscheinung sind unter anderem Wadenkrämpfe, Herzrasen und Müdigkeit.
Worauf sollte man bei der Einnahme achten?
Wer unter Krämpfen leidet, nimmt die Tabletten abends vor dem Schlafengehen. Tritt Durchfall als Nebenwirkung von Magnesium auf, verteilen Sie die Dosis über den Tag.

Die besten Tipps zur Soforthilfe

Bei Muskelkrämpfen aller Art ist es hilfreich, den Muskel zu dehnen. Wer einen akuten Wadenkrampf hat, sollte am besten seine Zehen umfassen und versuchen, sie in Richtung des Schienbeins zu ziehen. Sinnvoll ist es auch, ein wenig umherzulaufen und dabei mit dem Fuß ganz fest auf dem Boden aufzutreten. Eine kräftige Massage der Waden kann ebenso wie eine warme Dusche manchmal Wunder wirken. Was bei wem am besten wirkt, muss jeder Betroffene selbst herausfinden. Bei einem plötzlichen Krampf sollte Magnesium noch einige Wochen nach Abklingen der Beschwerden eingenommen werden.

Diese Lebensmittel enthalten Magnesium

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich zwischen 300 und 400 mg Magnesium zu sich zu nehmen. Als Beispiele für besonders magnesiumreiche Lebensmittel gelten Sonnenblumenkerne (420 mg/100 g), Kürbiskerne (535 mg/100 g), Sojabohnen (245 mg/100 g) und Nüsse (je nach Sorte zwischen 135 und 270 mg/100 g). Alle grünen Blattgemüse und die meisten Getreideprodukte enthalten viel Magnesium, ebenso Datteln, Feigen und Aprikosen sowie Schokolade, die allerdings viele Kalorien hat. Wie hoch der Gehalt an Magnesium in Heil- und Mineralwässern ist, lesen Sie auf dem Etikett.

Winterschlaf ade! Magnesium macht uns jetzt stark

Die Tage werden wieder länger und wärmer, die Natur erwacht. Nur bei uns Menschen ist davon häufig nichts zu spüren. Im Gegenteil: Das große Gähnen geht um. Die Früh-jahrsmüdigkeit ist ausgebrochen. Viele Menschen gleiten direkt aus dem Winterschlaf in ein neues Tief. Untersuchungen bestätigen, dass sich zwischen Februar und Mai bis zu 70 Prozent aller Deutschen nicht so leistungsfähig fühlen wie sonst. Schuld sind meist die Sünden der kalten, dunklen Jahreszeit, die sich jetzt bemerkbar machen. Besonders das allzu schwere Essen sowie der Mangel an Vitaminen, Frischluft und Bewegung, der sich im Winter ein-gestellt hat, lassen den Körper nur schleppend in Gang kommen. Rasche Hilfe bietet Magnesium, das sich nicht ohne Grund durch seine vielfältigen Wirkungen die Bezeichnung Power-Mineral verdient hat. Magnesium ist an der Aktivierung von über 300 Enzymen in unserem Körper beteiligt, die den reibungslosen Ablauf zahlreicher Stoffwechselvorgänge unterstützen. Es macht den Körper jetzt stark und hilft uns, Winterschlaf und Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden.

Das Problem: Unser Körper kann Magnesium nicht selbst produzieren. Deshalb ist er auf die tägliche Zufuhr von außen ange-wiesen. Diese erfolgt vor allem über magnesiumreiche Nahrungsmittel. Doch oft reicht die Versorgung damit nicht aus, besonders wenn schon ein Magnesiummangel vorliegt. Ein solcher kann durch Stress, schweißtreibende Sport-arten, zu stark beanspruchte Muskeln, Alkoholgenuss oder chronische Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, entstehen. Dann empfehlen Experten, hoch dosierte Magnesium-Präparate aus der Apotheke einzunehmen (wie Biolectra Magnesium 365 fortissimum). Bei nur leichtem Mangel oder zur Vorbeugung reicht oft die Einnahme eines niedriger dosierten Präparats (zum Beispiel Biolectra Magnesium 240 forte). Einen Magnesiummangel kann jeder selbst feststellen, wenn er seinen Körper aufmerksam beobachtet. Neben Müdigkeit und Schlaffheit sind Wadenkrämpfe, Verspannungen und Lidzucken erste Hinweise.

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Ist zu viel gefährlich?

Weil hohe Dosen Magnesium eine abführende Wirkung haben, kommt ein Überschuss im Körper nur selten vor. Wir scheiden zu große Mengen des Mineralstoffs sofort wieder aus. Nur wenn dieser Mechanismus gestört ist (zum Beispiel bei Nieren-Patienten), kann sich Magnesium in den Körperzellen anreichern und dann zu Schwäche, niedrigem Blutdruck, unregelmäßiger Atmung und Herzproblemen führen. Da Nieren-Kranke jedoch meist ärztlich betreut werden, ist die Gefahr gering.

Magnesium kann noch viel mehr

Magnesium bringt uns nicht nur in Schwung, es hat noch weitere positive Effekte:
So schützt es uns zum Beispiel vor Herz-rhythmusstörungen. Es wirkt zusammen mit Kalzium herzschonend und -stärkend. Patienten mit Bluthochdruck sollten regelmäßig Magnesium einnehmen, denn es senkt vor allem den oberen, den systolischen Wert. All jenen, die unter Ohrgeräuschen (Tinnitus) leiden oder lärmbedingte Hörschäden haben, kommt die durchblutungs-fördernde Eigenschaft von Magnesium zugute. Studien zufolge wirkt die Einnahme von Magnesium sogar vorbeugend. Es kann das stressbeding-te Absterben der kleinen Hörzellen aufhalten. Bei Diabetes-Patienten entsteht aufgrund ihres veränderten Stoffwechsels häufig ein Magnesium-Mangel. Dieser sollte ausgeglichen werden, weil er negative Auswirk-ungen auf Blutdruck und Blutfettwerte haben kann und mitverantwortlich ist für Spätfolgen des Diabetes (wie zum Beispiel Netzhauterkrank-ungen). Regelschmerzen und Stimmungsschwankungen während der Menstruation sind weitere wichtige Anwendungsgebiete für Magnesium, denn der Mineralstoff lindert Bauchkrämpfe. Außerdem wirkt er aus-gleichend, auch bei seelischen Belastungen wie Angst oder Trauer. Schwangere und stillende Mütter haben einen höheren Bedarf und sollten mit ihren Arzt darüber sprechen.

Magnesiumreich essen

Eine ausgewogene Vollwertkost mit viel Getreideprodukten, Soja und Gemüse ist der beste Weg, genügend Magnes-ium aufzunehmen und seinen Tages-bedarf von 350 Milligramm zu decken. Besonders zu empfehlen sind Naturreis, Haferflocken sowie Cashew- und Erdnüsse. Unter den magnesiumsreich-en Gemüsen liegen Spinat, Erbsen und Bohnen vorn, Spitzenreiter beim Obst sind Himbeeren, Ananas und Bananen. Wer gern Fisch isst, sollte Seezunge bevorzugen. Auch Käse und Fleisch können dazu beitragen, die Mineralstoff-bilanz zu verbessern, doch davon müssten wir schon größere Mengen täglich verzehren, um damit wirklich genug Magnesium aufzunehmen.

Wunderwaffe gegen Frühjahrsmüdigkeit

Endlich werden die Tage wieder länger und bald auch wärmer, die Natur erwacht, der Frühling steht vor der Tür. Doch der Mensch steckt noch mitten in seinem Winterschlaf, das große Gähnen geht um: Die Frühjahrsmüdigkeit hat uns fest im Griff. Laut Umfragen fühlen sich in der Zeit zwischen Februar und Mai 50 bis 70 Prozent aller Bundesbürger längst nicht so leistungsfähig wie in den anderen Monaten des Jahres. Zu spüren sind immer noch die Folgen der Schlemmerei der vergangenen Feiertage sowie der Mangel an Bewegung, frischer Luft und Vitaminen. Der Organismus ist träge, kommt schwer in Gang.

Damit Ihnen die Frühjahrsmüdigkeit nicht so zu schaffen macht, ist es jetzt an der Zeit, Ihren Körper und Ihren Geist in Schwung zu bringen. Setzen Sie deshalb in den kommenden Monaten frisches Obst und Gemüse am besten täglich auf Ihren Speiseplan. Zudem sollten Sie sich regelmäßig bewegen. Schwimmen, Radfahren und ausgiebige Spaziergänge bieten sich an.

Zusätzlich hilft die Einnahme von Magnesium, das wie eine Wunderwaffe gegen die Frühjahrsmüdigkeit wirkt. Denn dieser lebenswichtige Mineralstoff ist für die Funktion von über 300 Enzymen verantwortlich, er dient der Stabilisierung von Zellwänden und Eiweißen und unterstützt zahlreiche Stoffwechselvorgänge. Magnesium ist neben Kalzium am Aufbau und an der Erhaltung des Knochengerüstes und der Zähne entscheidend beteiligt. Weiterhin steuert dieses wichtige Mineral die Muskel- und Nervenfunktion. Magnesium hat aber auch noch andere Vorteile. Es wirkt beruhigend bei Stress, dämpft die Erregbarkeit und kann auf diese Weise auch Kopfschmerzen mindern. Hinweise auf einen Magnesiummangel können nächtliche Wadenkrämpfe, aber auch Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sein. Plötzliche Leistungsschwäche tritt ebenfalls häufig als Folge einer nicht ausreichenden Versorgung mit dem Mineralstoff auf. Je nach Ernährungsgewohnheit nehmen viele Menschen nicht genug Magnesium zu sich. Zu viel Fett, Eiweiß und Alkohol einerseits, zu wenig Vollkornprodukte und Ballaststoffe andererseits machen es schwer, die empfohlene Tagesmenge zu erreichen. Doch mit einem hoch dosierten Magnesium-Präparat (zum Beispiel mit Biolectra Magnesium 365 fortissimum aus der Apotheke) können Sie einen vorliegenden Magnesiummangel rasch ausgleichen. Sie werden den Erfolg auch daran spüren, dass Sie wieder munter und energiegeladen sind. Frühjahrsmüdigkeit ade! Wer Wadenkrämpfen und Muskelschmerzen zuverlässig vorbeugen möchte, dem reicht ein niedriger dosiertes Mittel wie Biolectra Magnesium 240 forte.

Magnesium in Zahlen

Im Körper eines Erwachsenen stecken rund 25 Gramm Magnesium. Über die Hälfte ist in den Knochen eingelagert, der Rest im Zellinneren und (ein Prozent) im Blut. Weil davon täglich etwas ausgeschieden wird, muss immer wieder für Nachschub gesorgt werden. Als chemisches Element wurde Magnesium 1755 entdeckt. Es besitzt die Ordnungszahl 12 im Periodensystem der Elemente. 15 Prozent der Salze im Meerwasser sind Magnesiumchlorid.

Jedem sein Quantum

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Männer 350 mg Magnesium täglich, für Frauen 300 mg. Der Mehrbedarf bei Männern entsteht durch die größere Skelettmasse. Jugendliche und junge Erwachsene benötigen jeweils bis zu 50 mg mehr als ihre älteren Geschlechtsgenossen. Einen erhöhten Bedarf an Magnesium haben auch Sportler, Diabetiker, Alkoholiker, Stillende und Schwangere. Er liegt bei etwa 390 mg Magnesium. In den letzten Wochen der Schwangerschaft wird der Mineralstoff oft zur Hemmung von vorzeitigen Wehen empfohlen. Die Einnahme einiger Medikamente (Abführmittel etwa) kann Magnesiummangel auslösen fragen Sie Ihren Hausarzt um Rat.

Sportliche Leistung erfordert eine ausreichende Mineralienzufuhr Mineralstoffe: Partner der Power

Mineralstoffe wie Magnesium, Calzium, Kalium, Natrium, Eisen, Jod, Fluor oder Zink kann der Körper nicht selbst herstellen. Die lebenswichtigen Nährstoffe müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

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Ein Mineralstoff-Mangel ist recht häufig und besonders bei Sportlern aufgrund des hohen Mineralstoffverlustes in der Leistungsphase stark ausgeprägt. Allein durch die Nahrungsaufnahme können Menschen mit erhöhter körperlicher Aktivität den Bedarf des Körpers an Mineralstoffen kaum decken.

Sportlicher „Stress“ erhöht den Bedarf

Intensiver Sport stellt für den Körper einen gewissen Stress da, der den Mineralstoffverbrauch ansteigen lässt. Außerdem schwitzen Sportler vermehrt Mineralien aus. Während eines intensiven Trainings können bis zu 3 Liter Schweiß produziert werden, was zum Beispiel mit einem erheblichen Magnesiumverlust verbunden ist. Eine Magnesiumergänzung ist daher vor allem bei regelmäßiger Sportausübung sinnvoll.

Magnesium – das Sportler-Mineral

Magnesium ist neben Kalium äußerst wichtig für die Zellen. Damit der Körper seine Energiespeicher nützen kann ist Magnesium unbedingt erforderlich und somit für sportlich Aktive sozusagen Partner der Power. Daraus erklären sich auch die typischen Symptome eines Magnesiummangels wie Muskelschwäche, Kribbeln, Zittern bis hin zu Muskelkrämpfen. Eine aktuelle Studie zeigt eindrucksvoll, dass unter einer regelmäßigen Substitution die Magnesiumkonzentration in den Zellen ansteigt und dies mit einer deutlichen Steigerung der Leistungsfähigkeit korreliert (Shechter et al, Am J Cardiol, 2003; 91:517-521).

Dextrose – das Plus für Sportler

Nach Erkenntnissen der Deutschen Sporthochschule in Köln ist es zum Beispiel von Vorteil, wenn Mineralstoff-Präparaten für Sportler Dextrose beigefügt wird. Dextrose ist der wichtigste Energielieferant für die Muskulatur und da sie direkt ins Blut geht, kann sie dem Körper sofort Energie bereitstellen. Ein ausreichend hoher Magnesium-Anteil sorgt dann dafür, dass alle Muskeln von dieser „Direkt-Energie“ durch die Dextrose profitieren. Zu beachten wäre noch, dass Magnesium-Präparate am besten in Apotheken gekauft werden, da die Produkte dort garantiert in geprüfter Qualität vorliegen.

Vieles, was Sie darüber vielleicht noch nicht wussten! Muskeln, ein Meisterwerk der Natur

KußEigentlich ist es verwunderlich, dass uns viel mehr grimmig dreinblickende Menschen begegnen als lächelnde. Um böse zu gucken, brauchen wir nämlich 54 Muskeln, für eine freundliche Miene dagegen nur 43. Haben Sie das gewusst? Oder ist Ihnen bekannt, dass ein gesunder Mensch mehr als 600 Muskeln besitzt? Beim Mann machen diese etwa 40 Prozent, bei der Frau rund 25 Prozent der Körpermasse aus. Der größte Muskel des Menschen ist übrigens der Große Rückenmuskel (lat. musculus latissimus dorsi). Er beginnt unterhalb des Schulterblattes hier nimmt er die gesamte Rückenbreite ein und führt bis zur Hüfte. Der kleinste ist der Steigbügelmuskel, der im Innenohr die Weiterleitung des Schalls beeinflusst.

Die Muskeln, die zu einem großen Teil aus Eiweißen bestehen, erfüllen verschiedene Aufgaben im menschlichen Körper. Zum einen sind sie natürlich verantwortlich für das Funktionieren des gesamten Bewegungsapparates. Die Energie, die sie dafür benötigen, beziehen sie aus den Nahrungsfetten. Verbrennen Muskeln nicht genügend Fett, weil sie zu wenig arbeiten, legt der Körper hartnäckige Fettpolster an. Zum anderen sind Muskeln wichtig für die Sauerstoffversorgung der Körperzellen und den Abtransport der Schadstoffe. Dieser Aufgabe können sie gerecht werden, wenn sie gesund und stark durchblutet sind. Sind die Muskeln durch fehlende Bewegung jedoch schwach und zurückgebildet, werden die Zellen, vor allem in den Händen und Füßen, nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Auch der wichtigste Muskel im Körper, das Herz, arbeitet dann weniger, das Blut zirkuliert langsamer, Schadstoffe lagern sich leichter in den Venen ab es drohen lebensgefährliche Thrombosen.

Mediziner unterscheiden quer gestreifte Muskeln, die unter dem Mikroskop ein gleichmäßiges Muster aufweisen, und glatte Muskeln. Zu letzteren gehören die Muskeln, die arbeiten können, ohne dass wir das durch unseren Willen steuern. Solche sorgen zum Beispiel dafür, dass sich die feinen Härchen auf unserer Haut zu einer Gänsehaut aufstellen. Nicht beeinflussen lässt sich übrigens auch der Herzmuskel, obwohl er zu den quer gestreiften gezählt wird. Zu denen gehören außerdem alle Skelettmuskeln, also diejenigen, welche über eine Sehne mit den Knochen verbunden sind. Kraft erzeugt ein Muskel alleine dadurch, dass er sich zusammenzieht. Die umgekehrte Bewegung wird jeweils von seinem Gegenspieler (Antagonist nennen die Experten diesen) gesteuert. Beugen wir den Arm, arbeitet der Bizeps, wenn wir ihn wieder strecken, muss der Trizeps ran, der Bizeps entspannt sich.

Kampf dem Muskelkater

Wer kennt sie nicht, die ziehenden Schmerzen, die sich am Tag nach ungewohnten körperlichen Anstrengungen einstellen und in der Regel zwei bis drei Tage anhalten der Muskelkater hat seine Krallen ausgefahren. Er entsteht durch feinste Risse, so genannte Mikrorupturen, in den Muskelfasern. Diese sind zwar ziemlich unangenehm, aber nicht gefährlich. Jetzt hilft vor allem ein heißes Bad oder ein Saunabesuch. Die betroffenen Muskeln sollten, wenn möglich, bewegt werden, allerdings nur ganz vorsichtig große Kraftanstrengungen sind tabu. Sie können Ihren Körper bei seinen Reparaturarbeiten unterstützen, wenn Sie ihn mit vielen Nährstoffen und Flüssigkeit versorgen. Versuchen Sie viel zu trinken, am besten Getränke mit viel Magnesium und Kalium, zum Beispiel Mineralwasser oder Fruchtsäfte. Optimal wäre es, wenn der Muskelkater erst gar nicht entstehen würde. Dazu sollten Sie ungewohnte Bewegungen zunächst nur eine kurze Zeit lang durchführen, damit der Körper sich daran gewöhnen kann. Vor jeder Sporteinheit sollten Sie sich vorher gut aufwärmen und dehnen. Das Training nicht abrupt beenden, sondern langsam ausklingen lassen.

Kraftfutter Magnesium

Muskel-Mineral wird Magnesium von vielen Experten genannt nicht ohne Grund. Es sorgt für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Nerven und Muskulatur. Wird der Mineralstoff knapp, kommt es zu Verspannungen, Verhärtungen oder Krämpfen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich 300 bis 400 Milligramm Magnesium zu sich zu nehmen (geeignete Nahrungsmittel dafür sind Bananen, Bohnen oder Nüsse). Studien zeigen aber, dass Menschen in den Industrieländern oft nicht einmal zwei Drittel dieser Menge erreichen. Einem Magnesiummangel lässt sich mit Nahrungs-Ergänzungsmitteln (wie Biolectra Magnesium direkt, rezeptfrei in der Apotheke) vorbeugen.

Radeln – Die ideale Portion Fitness für jeden Tag

Und Magnesium verhindert Muskelkrämpfe auf dem Drahtesel. Radfahren ist eine echte Alternative zum Nordic Walking. Der Fitmacher für Herz und Kreislauf ist ideal für Jung und Alt und kann überall praktiziert werden. Damit keine Muskelkrämpfe drohen, sollte jedoch auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr geachtet werden.

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Vor allem im Frühjahr, wenn die Muskeln noch untrainiert sind, werden die Beinmuskeln leicht überlastet. Grundsätzlich ist Rad fahren aber sehr gesund und wird von Medizinern als tägliche Fitness-Portion empfohlen. Damit das Radeln richtig Spaß macht, muss der Drahtesel leichtgängig sein. Wer nicht selbst Hand anlegen kann oder will, sollte sein Fahrrad zur Frühjahrs-Inspektion in eine Werkstatt geben. Dort bekommen Kette und Radlager eine frische Portion Schmieröl, der Sattel wird richtig eingestellt und die Schaltung geprüft. Und dann kann’s schon losgehen.

Ärzte schätzen das Radeln, weil es Arterosklerose und Infarkt vorbeugt. Weil Rad fahren an der frischen Luft stattfindet, den Kreislauf anregt und durch die lang anhaltenden, zyklischen Bewegungen Stress abbauen kann, ist es sehr gesund und ideal zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Pedaletreten wirkt belebend, kräftigt den Rücken und die Beinmuskulatur und ist dabei durchaus dynamisch: Ein Radelfahrer verbraucht pro Stunde etwa 400 Kilokalorien und verbrennt damit fast so viel Fett wie beim Jogging. Ärzte schätzen die Bewegungsart aber auch deshalb, weil sich die Belastung für die Gelenke in Grenzen hält. Denn etwa 80 Prozent des Körpergewichts werden von Sattel, Lenker und Pedalen abgefangen; das entlastet die oft strapazierten Kniegelenke. Zudem wird der Gelenkknorpel durch die gleichförmige, zyklische Bewegung gestärkt und aufgebaut.

Muskeln brauchen Magnesium

Bei Muskelarbeit fließt natürlich Schweiß. Dabei perlt nicht nur Wasser aus den Poren: Mit jedem Liter Schweiß rinnen immerhin zehn Gramm Mineralstoffe davon. Eines dieser Salze ist Magnesium. Das lebensnotwendige Element spielt für die Koordination unserer Bewegungen eine entscheidende Rolle. Mediziner sprechen auch vom „Muskel-Mineral”, weil Magnesium für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Nerven und Muskulatur sorgt. Der Körper eines Erwachsenen speichert insgesamt rund 25 Gramm; etwa ein Viertel davon befindet sich im Gewebe von Muskeln. Wird der wertvolle Mineralstoff knapp, kommt es hier zu Verspannungen und Verhärtungen. Damit steigt nicht nur das Krampfrisiko, sondern auch die Verletzungsgefahr.

Über die Nahrung lässt sich der Bedarf kaum decken

Unser Magnesiumbedarf lässt sich durch das heute übliche Essverhalten allerdings kaum noch decken. Im Durchschnitt erreichen wir nicht die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlene Tagesmenge von 300 bis 400 Milligramm. Kommt es während sportlicher Betätigung oder auch nachts im Schlaf zu schmerzhaften Muskelkontraktionen, liegt meist ein akuter Mineralstoffmangel vor. Besonders praktisch, um das persönliche Mineralstoffkonto stets sicher im Plus zu halten oder eine schmerzhafte Krampfattacke auch unterwegs zu begegnen: „Biolectra Magnesium Direct“ aus der Apotheke. Die Micro-Pellets lassen sich schnell und ohne Flüssigkeit anwenden. Einfach den Beutel aufreißen, in den Mund geben und auf der Zunge zergehen lassen. Mit 300 mg Magnesium ist auch gleich der Tagesbedarf an Magnesium gedeckt. „Biolectra Magnesium Direct“ passt in jede Jackentasche und eignet sich daher hervorragend für unterwegs.

Höchste Zeit, das Magnesium-Konto auszugleichen.

Magnesium liefert Energie und lindert Wadenkrämpfe.
Alle, die ihre Freizeit gern aktiv verbringen oder Sport treiben. kennen das Gefühl. wenn sich der Energiespeicher leer anfühlt. die Beine schwer werden und nachts unangenehme Wadenkrämpfe den Schlaf kosten. Magnesium kurbelt die Energieproduktion in den Zellen an, sorgt für die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Muskulatur und Nerven, lockert die Muskeln und beugt damit schmerzhaften Verhärtungen vor.

Magnesium bremst Stress aus.

Stress macht krank, deshalb sollten wir uns gegen ihn gut wappnen, Gerade, wenn wir unter Anspannung stehen, ist es besonders wichtig, unsere Magnesiumspeicher täglich aufzufüllen. Denn Stress ist ein Magnesiumräuber. Er sorgt dafür. dass der Körper mehr von dem Mineralstoff verbraucht. Gleichzeitig scheiden wir in hektischen Zeiten zusätzlich auch mehr mit dem Urin aus. Ein Mangel macht sich schnell durch Schlaflosigkeit und im schlimmsten Fall durch hohen Blutdruck bemerkbar.

Magnesium verhindert Kopfschmerzen.

Anspannung führt bei vielen Menschen zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen. Studien haben gezeigt, dass Migränepatienten häufig zu wenig Magnesium in den Zellen haben. Wer dagegen den Mineralstoff über längere Zeit regelmäßig in hohen Dosen aufnimmt. baut einen Schutzschild für seinen Körper auf und sorgt dafür. dass sich die Zahl der Anfälle vermindert und die Schübe nicht mehr so schwer verlaufen.

Magnesium lässt uns besser schlafen.

Die Nerven sind überreizt, die Muskeln können nicht entspannen, und der so sehnsüchtig erwartete Schlaf will sich nicht einstellen. Auch hier hilft Magnesium. Es weitet die Blutbahnen leicht und senkt damit den Blutdruck und die Muskelspannung etwas ab. Das hilft beim Ein- und Durchschlafen.

SOS-Tipps bei Wadenkrämpfen

Setzen Sie sich aufs Bet versuchen Sie, das Bein zu strecken. Umfassen Sie die Zehen und ziehen den Fuß kräftig so weit wie möglich zum Körper. Alternativ können Sie das Bein gegen eine Wand stemmen. Hilfreich ist es, den Muskel leicht zu klopfen, zu schütteln und zu massieren. Gehen Sie ein paar Schritte, möglichst barfuß, rollen Sie dabei den Fuß ganz bewusst sorgfältig ab.

Hat sich der Krampf gelöst, tragen warme Umschläge zur Entspannung bei. Sie können außerdem verhindern, dass sich ein Muskelkater entwickelt.

Um Krämpfe zu verhindern, kräftigen Sie durch reichlich Bewegung die Beinmuskeln. Fußgymnastik trägt sehr gut dazu bei, Verspannungen zu verweiden, Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich, trinken Sie wenig Alkohol. achten Sie auf ausreichend Magnesiun.

Wichtige Lebensmittel

Magnesium ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Nur leider verzehren wir meist nicht die nötige Menge — bei einigen ist das auch nicht zu empfehlen. Zum Beispiel müßten wir täglich 200 Gramm Bitterschokolade, 20 Brötchen, sechs Bananen oder 500 Gramm Garnelen zu uns nehmen, um die notwendlige Tagesdosis von 300 Milligramm Magnesium zu erreichen. Diese steckt außerdem in 300 Gramm Erbsen, 250 Gramm Bohnen, 200 Gramm Ernüssen oder 300 Gramm Mais. Magnesiumreich sind auch Naturreis (190 Gramm) und Sonnenblumenkerne (80 Gramm). Wer aber ganz sicher gehen will, gut versorgt zu sein, der ergänzt seinen Speisezettel mit Magnesium aus der Apotheke.

Kategorie: News
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