Mit Zink-Aspartat gegen Haarspaltereien im Winter

Wie finden Sie eigentlich ihre Frisur im Winter? Eine haarige Angelegenheit nicht wahr? Die kalte Jahreszeit lehrt jeder Frisur das Fürchten: Trockene Heizungsluft und erkältungsfördernde Wetterbedingungen lassen Haut und Haar regelrecht erschlaffen. Dabei sollte Weihnachten doch so (haar)monisch werden und die Frisur auf der Silvesterparty richtig gut sitzen.

Trocken und Spliss

Draußen Eiseskälte, drinnen Hitze: Nichts ist dem Haar unangenehmer als ständiger Temperaturwechsel. Hinzu kommt die Trockenheit der Heizungsluft: Sie nimmt dem Haar die wichtige Feuchtigkeit, die es zum Glänzen braucht. Um keinen Schnupfen zu riskieren, lässt kaum eine Frau ihre Haare im Winter lufttrocknen. Vor allem feines dünnes Haar trocknet durch die heiße Föhnluft aus und splisst leicht.

Hormontief im Winter

Wenn wir Stress haben, kann die Talgproduktion so stark angeregt werden, dass das Haar schon einige Stunden nach dem Waschen wieder fettig ist. Ein Hormonchaos macht sich häufig durch Haarwachstumsstörungen bemerkbar. Das beste Beispiel sind die Wechseljahre: Der Rückgang der weiblichen Hormone (Östrogene) lässt Haare dünner werden und ausfallen. Zu leichten Schwankungen kann es aber auch im Winter kommen:

Die Konzentration des Glückshormons Serotonin, das infolge der geringen Lichteinstrahlung im Winter entsteht, sinkt. Färbt auf den Rest des Hormonstoffwechsels ab. Die Dunkelheit kann leichte Depressionen auslösen. Und Depressionen können alle Körperkreisläufe beeinflussen. Also auch das Haarwachstum.

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Paradoxerweise bewirken aber gerade Feiertage das Gegenteil. Streit und Trennungen sind keine Seltenheit zu dieser Jahreszeit.

Lose Haare bei Männern liegen dagegen an einer erblich bedingten Überempfindlichkeit gegen männliche Hormone. Für den plötzlichen kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) sind meist Immunstörungen im Körper verantwortlich. In einigen Fällen wachsen die Haare spontan wieder nach. Zur Therapie gehört die Einnahme von Zinkpräparaten. Vor allem die Verbindung Zink-Aspartat ist hilfreich, wie in einer Studie gezeigt wurde (Pediatric Dermatology Vol. 16 No. 4).

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Haarausfall oder nicht?

Der Mensch verliert pro Tag 70 bis 100 Haare. Wenn es sehr viel mehr ist, leidet er/sie unter krankhaftem Haarausfall. Mit einer neuen Diagnosemethode geht es schonender: Normalerweise mussten Hautärzte für die Diagnose von Haarwachstumsstörungen 100 Haare ausreißen. Dank einer neuen Software ist das nun nicht mehr nötig. Anhand zweier Bilder, die im Abstand von wenigen Tagen aufgenommen werden, werden Haarlängen und –dicken sowie das Verhältnis von wachsenden zu ruhenden Haaren bestimmt (Ruhr-Universität Bochum).

Ernährung

Probleme mit der Haarpracht wie Haarausfall, gespaltene Spitzen (Spliss) oder Trockenheit können neben hormonellen und psychischen auch ernährungsbedingte Ursachen haben. Besonders das Spurenelement Zink ist für eine gesunde Haarfunktion bedeutsam, was deutlich wird an einer Erbkrankheit mit Namen Acrodermatitis enteropathica: Vermutlich ist durch einen Defekt eines Zinktransportproteins die Aufnahme im Magen-Darm-Trakt behindert; die Folgen sind Haarausfall, Ekzeme, Pusteln und Blasen auf der Kopfhaut, im Gesicht und in der Genitalregion. Bei einem Zinkmangel, der durch die Ernährung hervorgerufen wird, kommt es zu einem ähnlichen aber abgeschwächten Symptomenkomplex, in jedem Falle zu einem gestörten Haarwachstum. Gute Zinkquellen sind Austern, Leber, Rinderfilet und andere Fleisch- und Wurstwaren, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Bei dauernden Haarproblemen empfiehlt sich eine Zink-Kur mit Zink-Aspartat

Krankheit

Erkältungskrankheiten und Grippe haben jetzt Hochsaison. Wenn wir krank sind, hängen auch die Haare, wirken schwung- und kraftlos. Der Körper hat keine Reserven mehr übrig für Wachstum und Gesundheit der Haare. Bei schlechter Verwertung der Nahrung, zum Beispiel infolge von Magen-Darmerkrankungen, wird das Haar nicht ausreichend versorgt und wird brüchig. Trockenes Haar kann auch an einer Unterfunktion der Schilddrüse liegen (jodreiche Ernährung mit Seefisch ist die beste Vorbeugung) oder in Zusammenhang mit einer schweren Allgemeinerkrankung auftreten. Selbst Schwangerschaft und Stillzeit können die Haare verändern.

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So wird Weihnachten (haar)monisch:

  • Nach jeder Haarwäsche eine Spülung. Sie glättet die Haarstruktur.
  • Regelmäßig eine Kurpackung, aber nicht öfter als einmal die Woche, weil es die Haare beschwert und sie dann auch nur hängen.
  • Gels und Haarspray abends immer rausbürsten.
  • Einmal pro Woche ein gründliches Peeling-Shampoo entfernt Hautschüppchen und Rückstände von Pflegeprodukten.
  • Für Skifahrer: eine Kopfbedeckung schützt das Haar vor UV-Strahlung.
  • Nicht zu heiß fönen. Haar-schonende Geräte benutzen.
  • Mineralstoff- und Spurenelementreiche Nahrungsmittel: Vollkornprodukte, magere Fleischsorten, Fisch, Milchprodukte,
  • Abwechslungs- und vitaminreich essen, regelmäßige Saunagänge oder Wechselduschen und Sport stärken die Abwehrkräfte.
  • Gönnen Sie ihrer Psyche eine Auszeit, um Stress und Ärger abzuschütteln: Beine hochlegen und eine Tasse Kakao (das belebt den Serotoninhaushalt) oder Lieblings-Tee, ein Wellnesstag oder ein Kinobesuch zum Beispiel.
  • Wenn ihre Haare angegriffen sind, zusätzliche Belastungen (Färben, Dauerwelle) verschieben.
  • Leben nach dem Mond: Es gibt inzwischen Friseure, die sich nach Mondphasen richten. In Mondkalendern sind die besten Haarschneidetermine verzeichnet. Der Volksmund sagt: Haare schneiden ist ideal drei Tage vor Vollmond oder drei Tage nach Neumond.
Kategorie: News
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