Wechseljahre Medikamente ohne Rezept kaufen – Arzneimittel gegen Beschwerden in den Wechseljahren rezeptfrei per Ferndiagnose & Online Rezept bestellen

Jede Frau erlebt in im Laufe ihres Lebens mehrere Einschnitte. Dazu zählen unter anderem die erste Periode, das erste Mal Geschlechtsverkehr sowie die Geburt eines Kindes. Der wahrscheinlich wichtigste Einschnitt jedoch sind die Wechseljahre. Denn das ist der Abschnitt, in dem die meisten Veränderungen im Körper einer Frau stattfinden.

Viele Frauen haben Angst vor den Wechseljahren, weil sie fürchten, sie wären dann keine richtige Frau mehr durch das Ausbleiben der Periode oder weil sie durch den Hormonwechsel ständig wechselnden Launen ausgesetzt sind. Aber mit der richtigen Vorbereitung, einer optimistischen Einstellung und dem Rat des Frauenarztes/ Frauenärztin des Vertrauens kann jede Frau gut durch die Wechseljahre kommen.

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  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz, ist es legal möglich, Medikamente für Beschwerden in den Wechseljahren ohne Rezept vom Arzt online zu kaufen.
  • Rezepte für Arzneimittel für Beschwerden in der Menopause können auf Grundlage der EU-Richtlinie zur Patientenmobilität, per Ferndiagnose aus dem EU-Ausland (Holland bzw. Niederlande oder England) ausgestellt werden.
  • Die Ferndiagnose wird durch einen Online-Fragebogen zur eigenen Person erstellt.
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Definition Wechseljahre

Frau in den Wechseljahren

Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, ist die Zeit bei einer Frau, in der ihr Körper die Fähigkeit zur Fortpflanzung verliert. Das passiert nicht von heute auf morgen, sondern dauert unterschiedlich lang. Manche Frauen sind zwei Jahre in den Wechseljahren, manche haben zehn Jahre damit zu tun. Die Wechseljahre verlaufen genau wie die Pubertät in mehreren Schritten. Sobald die letzte Menstruation vorbei ist, meinen viele Frauen, die Wechseljahre wären vorbei. Das stimmt aber nicht. Der Körper braucht noch ein paar Jahre, um die hormonellen Veränderungen so problemlos wie möglich ablaufen zu lassen. Viele Frauen haben nur wenige Begleiterscheinungen, einige haben mit mehr “Nebenwirkungen” zu kämpfen. Dafür gibt es Medikamente und Meditation sowie reichlich Yogaübungen.

Welche Phasen gibt es?

Jede Frau in den Wechseljahren durchläuft drei Phasen. Jede Frau erlebt sie jedoch anders und sind individuell vom Körper und der Lebensweise abhängig.

1. Phase

Das ist die Prämenopause. In dieser Zeit merkt die Frau, dass etwas mit ihrem Körper nicht stimmt. Der Wechsel kündigt sich mit ersten leichten Beschwerden an. In der Regel kommen Frauen ab 40 Jahre in die erste Phase. Es gibt aber auch Fälle, in denen Frauen mit 36 Jahren schon Veränderungen merken, wieder andere erst ab Ende 40, Anfang 50. Zu den ersten Beschwerden zählen zum Beispiel plötzliche Unregelmäßigkeiten der Periode.

2. Phase

Diese Phase heißt offiziell Menopause. Dieser Begriff bezeichnet die tatsächlich letzte Monatsblutung im Leben einer Frau. Ob es wirklich die allerletzte Periode war, muss man noch etwa ein Jahr warten. Ist in diesem Zeitraum keine Blutung mehr aufgetreten, ist die Phase der Menopause vorbei.

3. Phase

Die Zeitspanne von 10 Jahren nach der Menopause wird als Postmenopause bezeichnet. Die Eierstöcke bilden immer weniger Östrogene (Sexualhormone), irgendwann hört dessen Produktion komplett auf.

Künstliche Phase

Wenn Frauen aus medizinischen Gründen die Eierstöcke oder die Gebärmutter entfernt wird, treten künstliche Wechseljahre ein. Die Drüsen können keine Hormone mehr produzieren , weshalb keine Östrogene mehr hergestellt werden können. Wurde die Gebärmutter entfernt ist noch eine leichte Periode möglich, sofern der Gebärmutterhals erhalten wurde.

Ganz wichtig: Die Wechseljahre sind keine Krankheit sondern zählen zum natürlichen Verlauf des weiblichen Körpers. Sie sind sogar in einigen Punkten sehr vorteilhaft für die Frau:

  • es muss nicht mehr an Verhütung gedacht werden
  • es besteht Schutz vor bestimmten gesundheitlichen Problemen
  • sie schützen vor den Risiken, Anstrengungen und Gefahren vor Schwangerschaft und Geburt im Alter

Was sind eigentlich Hormone?

Hormone sind die wichtigsten Akteure in den Wechseljahren. Sie bestimmen, wie die Wechseljahre im Körper der Frau ablaufen, ob sie viele oder kaum Begleiterscheinungen bekommt und wie lange diese Phase dauert. Sie sind Substanzen, die als “Boten” bezeichnet werden können. Sie werden in bestimmten Drüsen im Körper gebildet (u.a. Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nebennieren) und ins Blut abgegeben. So gelangen die Hormone genau dorthin, wo sie gebraucht werden. Fast jeder Vorgang im Körper wird von den Hormonen gesteuert. Ganz besonders für die Frau sind die Östrogene wichtig. Sie werden aus ungefähr 30 Substanzen gebildet, darunter Östradiol und Östron. Ihre Aufgaben sind

  • das Steuern des weiblichen Zyklus
  • die Bildung der Milchdrüsengänge
  • Formgebung und Festigkeit der Brüste durch Beteiligung an Bildung von Kollagen und Elastin
  • Förderung der Einlagerung von Kalzium in den Knochen
  • Beeinflussung des Stoffwechsels der Blutfette durch Erhöhung des HDL- Cholesterins (gutes Cholesterin), was einer Arterienverkalkung vorbeugt
  • Mitwirkung auf das Nervensystem

Welche Beschwerden können im Laufe der Wechseljahre auftreten?

Nicht jede Frau bekommt Begleiterscheinungen, die eine erfährt sie stärker, die andere schwächer. Fast keine Frau hat sämtliche Beschwerden, die es gibt, sondern oft nur eine bis drei im Laufe der Wechseljahre. Erschrecken sind in erster Linie überwiegend die Veränderungen des Körpers, die vorher völlig unbekannt waren. Wer aber lernt, mit ihnen umzugehen, wird die Jahre der Veränderung sogar positiv betrachten und neue Kraft daraus schöpfen. Nur weil eine Freundin nachts ständig mit starken Schweißausbrüchen zu kämpfen hat, heißt es noch lange nicht, dass man sie selber ebenfalls haben wird.

Und wenn sie dennoch eintreten, gibt es wirksame und sanfte Hilfe, die man anwenden kann. Wichtig ist, die Veränderungen anzunehmen und zu wissen, dass sie Teil des Körpers und des Lebens sind. Nur so können Vorurteile abgebaut und positiv nach vorne geschaut werden. Das gleiche gilt für Therapien, Übungen oder Medikamente: Wenn eines nicht sofort gleich, Ruhe bewahren. Mit der Zeit und viel Wiederholungen schlägt sie an. Und wenn nicht, wird die nächste Übung ausprobiert. Welche Beschwerden können nun auftreten? Die am häufigsten Beschwerden sind:

Hitzewallungen

Viele Frauen berichten von Hitzewallungen. Sie kommen meist plötzlich und ziehen sich vom Gesicht über den Nacken sowie die Brust bis zu den Oberarmen. Die Haut kann gerötet sein, der Blutdruck sowie der Herz- und Pulsschlag können steigen. Manchen Frauen ist schwindlig dabei. Manchmal bekommen einige Patientinnen direkt danach starke Schweißausbrüche. Oft folgt auf diese Hitzephase eine Welle der Kälte und des Frierens. Diese Wallungen dauern unterschiedlich lang. Manchmal halten sie nur ein paar Sekunden an, in anderen Fällen dauer sie einige Minuten. Tagsüber können sich die Patientinnen gut ablenken, nachts sind die Hitzewallungen unangenehm. Sie können den Schlaf stören.

Die Hitze- und Kältewallungen können vereinzelt auftreten oder in unregelmäßigen Abständen binnen 24 Stunden bis zu 30-mal wiederkehren. “Schuld” daran ist das vegetative Nervensystem, auf das wir keinen Einfluss haben. Durch die hormonellen Veränderungen erweitern sich die kleinen Blutgefäße der Haut, es fließt mehr Blut durch die Gefäße und das sorgt für die Schweißausbrüche. Es gibt aber auch Frauen, die nicht eine einzige Hitzewallung hatten.

Hilfe bei Hitzewallungen:

  • Vermeiden oder zumindest reduzieren Sie den Zigaretten- und Alkoholkonsum, den Verzehr von Süßigkeiten und anderen zuckerhaltigen Lebensmitteln, möglichst keinen Kaffee und schwarzen Tee trinken und keine heißen und scharfen Speisen essen.
  • Ganz wichtig ist die Reduzierung und möglichst Vermeidung von Stress.
  • Wenn der Kreislauf regelmäßig in Schwung gebracht wird, ist der Körper nicht so anfällig für Hitzewallungen. Dafür braucht es nicht viel. Trockenmassagen mit speziellen Bürsten oder Handschuhen für die Haut jeden Morgen und Abend für etwa 15 Minuten, Saunagänge, 3-4mal wöchentlich Sport für eine halbe Stunde und/ oder morgens eine Kalt/ Warmdusche schaffen Abhilfe.
  • Als Medikament ist Remifemin und Remifemin plus geeignet. Es besteht aus einem Extrakt der Traubensilberkerze, sie zählt zu den Heilpflanzen. Mittels diesem Präparates können die Hitzewallungen abgeschwächt werden und bei einigen Frauen verschwinden sie sogar ganz.
  • Nur Kleidung aus Bauwolle oder Seide tragen, sie haben Naturfasern und sind atmungsaktiv. Zudem nehmen sie Feuchtigkeit sehr gut auf.
  • Schmerzende, starke Menstruation

Viele Frauen haben im Laufe der Zeit nur noch wenige bis kaum Beschwerden während der Periode. Befinden sie sich in den Wechseljahren kann es sein, dass Symptome ähnlich wie in jungen Jahren auftreten. Der weibliche Zyklus ist sehr empfindlich bei Veränderungen, daher kann die Periode wieder stärker ausfallen oder ein paar Tage vor Eintreten Bauchschmerzen entstehen.

 Schmerzen vor der Periode

Wärme ist sehr hilfreich bei Bauchschmerzen. Sie wirkt schmerzlindernd und sorgt für ein wohliges, warmes Gefühl. Eine Wärmflasche auf den Bauch, am besten im Liegen, entspannt den Körper. Eine Tasse heißer Tee (Kamille oder Fenchel) wirkt auf natürlcihe Weise von innen entkrampfend und tut gut. Wer mag, darf sich gerne ein Bad in der Wanne gönnen. Es gibt spezielle Atem- und Meditationsübungen, die bei Menstruationsschmerzen helfen. Im Internet findet sich eine große Auswahl, zum Beispiel Yoga gegen Menstruationsschmerzen oder meditative Atemübungen. Als Präparat kann auch hier die Traubensilberkerze die Schmerzen lindern.

Schlafstörungen

Zwar sind Schlafstörungen nicht immer bedingt durch die Wechseljahre, sie treten in dieser Zeit jedoch öfter auf. Meistens sind sie direkt Patientinnen zuzuordnen, die unter Hitzewallungen leiden. Schlafstörungen können dauerhaft das seelische Gleichgewicht durcheinander bringen, die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt und der Körper ist anfälliger für Infektionen.

Hilfe bei Schlafstörungen:

  • Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen weder Fernsehen schauen noch mit dem Handy oder Tablett hantieren. Das Blaulicht stört die Nachtruhe und nach dem TV schauen kann man nur schlecht abschalten.
  • Maximal zwei Stunden vor dem Zubettgehen die letzte Mahlzeit einnehmen. Ideal ist leichte Kost wie Salat, Joghurt oder Thunfisch.
  • Direkt vor dem Schlafengehen hilft eine Tasse warme Milch mit Honig. Sie wirkt schlaffördernd.
  • Wer eine Stunde vor dem Schlafengehen die Unterschenkel und Füße massiert, fördert ebenfalls den Schlaf. Das Augenmerk auf die Fersenmitte legen.
  • Natürliche Medizin kann bei hartnäckigen Schlafstörungen helfen. Dazu zählt Sedacur forte Baldriandragees mit Extrakten von Baldrian, Melisse und Hopfen. Alle Extrakte wirken natürlich und sanft gegen Schlafstörungen.
  • Wer mag, kann es gerne mit Yoga, Meditation oder autogenem Training versuchen. Am besten ist es, einen Kurs zu absolvieren (auch online), der im Bett durchgeführt wird. So schläft man schneller ein.
  • Probleme beim Geschlechtsverkehr

Vor, während und nach der Menopause kann die Schleimhaut der Vagina trocken werden. Das führt dazu, dass sie während des Geschlechtsverkehrs brennen und schmerzen kann. Empfindliche Frauen bekommen leichte Blutungen dabei. Da die Östrogenproduktion reduziert ist, produziert der Körper auch weniger Sekret. Da ist es verständlich, dass viele Frauen die Lust am Sex verlieren. Einige Partner verstehen das nicht und das kann im schlimmsten Fall zu Partnerproblemen führen.

Hilfe bei Beschwerden während des Geschlechtsverkehrs

In Apotheken gibt es eine kleine Auswahl an Gleitcremes, die für die nötige Feuchtigkeit sorgen. Bei großen Beschwerden sollte der Frauenarzt/ Frauenärztin eine Vaginalcreme mit Östrogenen verschreiben. Diese Creme hat den Vorteil, dass sie gleichzeitig die Muskulatur kräftigt. Am wichtigsten ist viel Zeit, die die Frau mit ihrem Partner verbringen sollte. Verständnis, Zärtlichkeit und Vertrauen sind in solch einer schwierigen Situation unerlässlich.

Harnwegsinfektionen/ Genitalinfektionen

Durch die gedrosselte Östrogenproduktion in den Wechseljahren sind meist die Vagina und die Harnröhre direkt betroffen. Das Gewebe verliert an Feuchtigkeit, der ph-Wert verschiebt sich. Nützliche Bakterien, die das Säuremilieu im Gleichgewicht halten, verschwinden. In der Folge entsteht ein Nährboden für Keime, der Infektionen im Harn- und Genitalbereich begünstigt. Infektionen in diesem Bereich machen sich beispielsweise durch ein Brennen nach dem Wasserlassen oder einem ständigen Harndrang bemerkbar.

Hilfe bei Infektionen:

  • Mindestens zwei Liter täglich trinken. Am besten sind Mineralwasser, verdünnte Säfte oder Schorlen und ungezuckerter Tee.
  • Keine enge Bekleidung tragen
  • Vor und nach dem Geschlechtsverkehr sollte die Blase entleert werden. Auf diesem Weg werden mögliche eingedrungene Keime ausgespült.
  • Wenn sich eine Infektion ankündigt, hilft ein Tampon mit Natur-Biojoghurt. Dieser bringt den ph-Wert wieder ins Lot und verhindert das Einnisten von Keimen.
  • Dauert die Harn- oder Genitalinfektion länger als drei Tage, sollte der Frauenarzt/Frauenärztin aufgesucht werden. Bei manchen Infektionen sind Antibiotika notwendig. Dabei untersucht der Arzt, welche Erreger genau gezielt bekämpft werden müssen.

Dauer der Wechseljahre

Wie lange eine Frau in den Wechseljahren ist, kann niemand genau sagen. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Statistisch gesehen können Frauen mit einem Zeitraum von 10- 20 Jahren rechnen. Ungefähr so lange benötigt der Körper, um die ganzen hormonellen Veränderungen zu vollziehen und wieder ein hormonelles Gleichgewicht herzustellen. So können, statistisch betrachtet, die Wechseljahre vom 40. bis zum 60. Lebensjahr dauern.

Hormontherapie

Viele Frauen bevorzugen oder möchten eine Hormontherapie während der Wechseljahre. Diese Hormonersatztherapie (HRT) gleicht den Mangel an Hormonen künstlich durch Medikamente wieder aus. Begleiterscheinungen könnten reduziert und im besten Fall komplett beseitigt werden. Allerdings werden nicht alle Beschwerden mit Hormonen behandelt, sondern nur die stärksten wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Trockenheit der vaginalen Schleimhaut sowie depressive Verstimmungen. Vor einer HRT ist die ärztliche Untersuchung beim Frauenarzt/ Frauenärztin unerlässlich.

Die Therapie wird in regelmäßigen Abständen durch Kontrolluntersuchungen überwacht und sollte nicht länger als 3 bis 5 Jahre dauern. Bei der HRT gibt es zwei verschiedene Ansätze. Zum einen die Monotherapie, bei der ausschließlich Östrogene zum Einsatz kommen. Zum anderen die kombinierte Therapie, bei der Gestagene und Östrogene eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Darreichungsformen, die von Tabletten über Gele bis zu Pflaster reichen. Der Einsatz und die Durchführung werden immer mit der Patientin abgestimmt und sind abhängig von ihrem Körper und ihren Begleiterscheinungen.

Kommen Männer auch in die Wechseljahre?

Männer können ebenfalls wie Frauen in die Wechseljahre kommen. Sie werden auch Andropause oder PADAM-Syndrom genannt. Unter anderem können folgende Begleiterscheinungen auftreten:

  • Reizbarkeit
  • Erektionsstörungen
  • Verlust der Libido
  • Schwäche
  • Schlafstörungen
  • innere Unruhe
  • Schweißausbrüche
  • Glieder- und Gelenkbeschwerden

Diese Begleiterscheinungen entstehen durch den schrittweisen Abbau des männlichen Hormons Testosteron. Der Mann kann eine oder mehrere Veränderungen dadurch an seinem Körper feststellen, ähnlich wie bei Frauen. Anhand folgender Veränderungen kann sich ein Mann kurz vor oder mitten in den Wechseljahren befinden:

  • Der Mangel an Testosteron führt zur Entstehung von Osteoporose, da die Knochen allmählich abgebaut werden. Der Mann kann schneller Knochenbrüche erleiden.
  • Muskelmasse wird in Fettmasse umgewandelt. Das geschieht durch den Androgenmangel. Das sind die männlichen Sexualhormone.
  • Ein Mangel der Androgene kann ebenfalls zu einer sexuellen Lustlosigkeit führen.
  • Da durch die reduzierten Androgene weniger rote Blutkörperchen gebildet werden, bekommen Männer in den Wechseljahren häufig Anämie (Blutarmut). Das äußert sich durch Schwäche, Müdigkeit und blasse Haut.
  • Bart und Körperbehaarungen werden spärlicher. Das kommt durch die reduzierte Produktion des Hauttalges.

Damit Männer gut durch die Wechseljahre kommen, ist eine ausgewogene Ernährung, die Vermeidung von Stress und ein genereller gesunder Lebensstil wichtig. Besonders leichtes bis mittelschweres Krafttraining sorgt gleich für zwei Verbesserungen: Der Mann treibt Sport und sorgt für ein gut trainiertes Herz-Kreislauf-System und während des Trainings baut der Körper Stress ab.

Wie Frauen auch, können Männer eine HRT machen. Unerlässlich ist die vorige Untersuchung beim Urologen, da eine Therapie mit Testosteron Prostatakrebs begünstigen kann. Es gibt nur wenige Nebenwirkungen bei dieser Therapie, aber bei folgenden Anzeichen sollte die Therapie unterbrochen werden:

  • die Prostata vergrößert sich
  • es kann durch die verstärkte Produktion von Hauttalg Akne entstehen
  • die Brustdrüsen können sich vergrößern
  • es können Atemstörungen während des Schlafes auftreten (Schlafapnoe)
  • die roten Blutkörperchen können sich vermehren