Trisomie 21 (Down-Syndrom)

Das Down-Syndrom ist ein Krankheitsbild, das durch ein überzähliges Chromosom 21 entsteht und mit intellektuellem Entwicklungsrückstand, charakteristischen äußeren Merkmalen sowie häufig mit inneren körperlichen Fehlbildungen einhergeht. In den meisten Fällen führt ein Fehler bei der Reifeteilung der Ei- oder der Samenzelle zum dritten, überzähligen Chromosom 21, das dann in allen Körperzellen vorhanden ist. Bei Verdachtsdiagnose muß die Trisomie des Chromosoms 21 durch Chromosomenanalyse nachgewiesen werden. Eine ursächliche Therapie ist nicht möglich. Die intellektuelle Entwicklung ist sehr unterschiedlich und wird wesentlich von der individuellen Förderung beeinflusst. Infektionskrankheiten müssen sorgfältig behandelt werden. Körperliche Fehlbildungen können z.T. operativ korrigiert werden. Den durch Muskel- und Bindegewebsschwäche sowie Gelenkfehlstellungen bedingten körperlichen Behinderungen kann durch Krankengymnastik und orthopädische Maßnahmen entgegengewirkt werden.

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