Selbstverletzendes Verhalten (SVV, Automutilation)

Selbstverletzung als selbstzugefügte direkte Schädigung des eigenen Körpers erscheint als Symptom zahlreicher psychiatrischer Krankheiten wie schweren Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie, organischen Psychosen und seltener auch bei schweren endogenen Depressionen.
Die Verletzungen können ein gravierendes Ausmaß erreichen, wie absichtliches Zermalmen der Zunge mit den Zähnen, Abtrennen von Gliedmaßen oder Geschlechtsteilen.
Die Heilungschancen von Selbstverletzern sind aufgrund des bislang unzulänglichen Zahlenmaterials nur schwer einzuschätzen; sicher ist jedoch, daß eine therapeutische Behandlung in der Regel Jahre in Anspruch nimmt.

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