Schilddrüsentumore/-geschwülste

Schilddrüsentumore sind Gewebewucherungen der Schilddrüse. Die Mehrzahl der Schilddrüsengeschwülste sind gutartig und entsprechen hormonell inaktiven oder hormonproduzierenden Knoten, den sog. Adenomen. Sie können sich zu bösartigen Schilddrüsentumore (Malignome) umwandeln, deren häufigste Form das Schilddrüsenkarzinom darstellt. Es kommt bei Frauen etwa doppelt so häufig vor wie bei Männern.
Die Diagnose wird durch Abtasten, Ultraschalluntersuchung, Szintigraphie, Röntgenuntersuchung und Biopsie gestellt.
Die Behandlung erfolgt durch operative Entfernung der Schilddrüse (bei Adenomen Entfernung der Knoten), Radiojod- oder Strahlentherapie und lebenslanger Gabe von Schilddrüsenhormon.

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