Migräne

Die Migräne beschreibt eine anfallsweise Erkrankung von heftigen, meist halbseitigen, pochenden Kopfschmerzen. Die Schmerzen entwickeln sich meist innerhalb von 30 Minuten bis zu mehreren Stunden zur vollen Ausprägung. Beim Anfluten der Schmerzen kommen Übelkeit und Erbrechen hinzu, oft auch Reizbarkeit und Überempfindlichkeit auf Geräusche und vor allem die Scheu vor grellem Licht. Häufig treten Augensymptome auf wie Flimmern, Zickzacklinien im Gesichtsfeld und fleckförmige Aussparungen im Sehfeld (Flimmerskotome). Bei einem Migräneanfall können auch Augenmuskellähmungen und Sprachstörungen auftreten. Diese Aura genannten Symptome werden meist direkt vor den Kopfschmerzen bemerkt. Verschiedenste Auslöser für eine Migräne sind u.a. seelische Belastungen, hormonelle Einflüsse (Regelblutung), Änderung des Schlaf-Wach-Rhythmus, Wetterumschwünge oder auch bestimmte Genussmittel. Im Migräneanfall helfen oft die üblichen Schmerzmittel (Migränemittel). Während eines Migräneanfalles sollte eine Reizabschirmung in einem abgedunkelten, geräuscharmen Raum erfolgen. Zur Vorbeugung von Migräneattacken ist es zunächst wichtig, die individuellen auslösenden Faktoren zu erkennen und zu meiden. Im Migräneanfall helfen oft die üblichen Schmerzmittel.

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