Hypochondrie

Als Hypochondrie bezeichnet man ein “eingebildetes Kranksein”; das Gefühl einer körperlichen oder psychischen Krankheit ohne pathologische Grundlage mit nicht nachvollziehbarer Befürchtung oder Verdacht, krank zu werden bzw. zu sein. Die Hypochondrie ist eine Somatisierungsstörung, die sich bis zum hypochondrischen Wahn steigern kann. Hypochondrie gilt nicht als eigenständige Erkrankung, sondern wird als Ausprägung einer anderen psychischen Grunderkrankung, z.B. einer Zwangsstörung, einer Angsterkrankung, einer Depression oder einer Schizophrenie erachtet.

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