Hörsturz

Der Hörsturz ist eine plötzlich auftretende, meist einseitige Schallempfindungs-Schwerhörigkeit bis hin zur Taubheit. Was den Hörsturz verursacht, weiß man nicht genau. Es wird angenommen, daß eine Durchblutungsstörung der Blutgefäße im Innenohr die Erkrankung hervorruft. Diese Durchblutungsstörungen können durch Herzerkrankungen, Blutdruckschwankungen, Erkrankungen der Halswirbelsäule, Virusinfekte oder allergische Reaktionen hervorgerufen werden. Häufig finden sich in der Krankengeschichte vorausgegangene psychische Belastungen (Stress). Ein Hörsturz wird in erster Linie mit durchblutungsfördernden Maßnahmen behandelt. Infusionen mit durchblutungsfördernden Mitteln und Vitamin B sollen die Durchblutung im Innenohr verbessern. Je früher diese Behandlung beginnt, desto besser ist die Aussicht auf Heilung. Aber bei etwa einem Drittel der Patienten bessern sich die Symptome auch ohne Behandlung von selbst wieder.

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