Heuschnupfen / Pollenallergie

Blütenpollen windbestäubter Pflanzen können eine Pollenallergie auslösen, die mit Heuschnupfen (allergische Rhinitis mit verstopfter oder laufender, juckender Nase und Niesattacken) und häufig mit einer allergischen Bindehautentzündung (gerötete, tränende und juckende Augen) einhergeht. Beim sog. Etagenwechsel kommt es vom Heuschnupfen zu Pollen- oder Heuasthma und der Heuschnupfen lässt nach. Die Beschwerden treten nur während bestimmter Monate im Jahr auf, wenn die Pflanzen, gegen die die Allergie besteht, gerade Blütezeit haben. Diese kann man in einem Pollenflugkalender nachschlagen. Bei Pollenallergie empfiehlt es sich, den Aufenthalt im Freien zu meiden und nur in den Morgen- oder Abendstunden zu lüften. Die getragene Kleidung nicht im Schlafraum ausziehen, abends Haare waschen, um die Pollen zu entfernen. Wäsche nicht im Freien trocknen, da sie dann mit Pollen und Schimmelpilzsporen belastet wird. Therapiert werden kann durch Hyposensibilisierung, Gabe von Antihistaminika, Cromoglicinsäure oder Corticosteroide.

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